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Formel 1: Jean Alesi zum Schumacher Comeback

Extra-Motivation durch Barrichellos Erfolge

Michael Schumacher und Jean Alesi Foto: XPB 32 Bilder

Die Rückkehr von Michael Schumacher beschäftigt auch seine ehemaligen Weggefährten. In unserer fünfteiligen Serie fragen wir Experten nach ihren Erwartungen zum Comeback. Ex-Ferrari-Pilot Jean Alesi glaubt, dass die Leistung von Rubens Barrichello Schumi Selbstvertrauen gibt.

27.01.2010 Michael Schmidt

Jean Alesi traf Michael Schumacher eine Woche nach der Bekanntgabe des Vertrags mit Mercedes in Genf. "Er hat sich immer noch gefreut wie ein Kind. Und er ist so heiß auf die neue Saison, als wäre es seine erste. Michael kann man nicht mit normalen Maßstäben messen. Der hat nichts an Speed verloren. Dafür verfügt er über viel mehr Erfahrung als seine Gegner."

"Michael hatte Rubens bei Ferrari immer im Griff"

Nur Eines wundert Alesi bei dem Comeback seines Kumpels: "Dass er dafür Ferrari verlassen hat. Da muss es ihm schon sehr wichtig sein." Der Franzose, der 2010 mit Ferrari Einsätze im internationalen GT-Rennsport plant, kann sich vorstellen, dass die überraschende Formel 1-Saison 2009 bei Schumacher die Zündschnur zum Comeback gelegt hat.

"Rubens Barrichello ist bis zum vorletzten Rennen um den WM-Titel mitgefahren. Michael hatte Rubens bei Ferrari immer im Griff. Wahrscheinlich hat er sich gesagt: Wenn der da vorn mitgeigt, kann ich das auch noch." Auch für Alesi ist es nachvollziehbar, dass einer, der alles gewonnen hat, sich ein zweites Mal der Herausforderung stellt. "Wenn du als Rennfahrer aus der Formel 1 abtrittst, ist es, als hättest du deinen besten Freund verloren. Ich habe mich mit der DTM getröstet. Hätte ich wie Michael das Angebot eines Top-Teams gehabt, wäre ich auch in die Formel 1 zurückgekehrt."

Erfahrungsvorteil für Schumacher

Schumacher trifft bei seiner Rückkehr auf eine neue Formel 1. Der Gegenwind weht ihm schärfer ins Gesicht. In Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel hat er drei Rivalen, die in jeder Beziehung auf seinem Niveau agieren. Nur dass sie deutlich jünger sind. Alonso hat Schumacher schon geschlagen, und sein Renault war 2006 nicht so gut wie der Ferrari.

Alesi glaubt trotzdem an Schumachers Chance: "Michael hat die Erfahrung, die Alonso, Hamilton und Vettel nicht haben. Er kennt Rennen ohne Tankstopps aus der Zeit vor 1994. Die jungen Piloten werden sich wundern, was da auf sie zukommt. Wer die Reifen über die gesamte Distanz am besten nutzen kann, hat einen Vorteil. In dieser Disziplin war Michael immer besonders stark."

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