Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Alexander Wurz hört als Rennfahrer auf

Rolle als Berater im Toyota-WEC-Team

Alex Wurz - 24 Le Mans 2015 Foto: xpb 10 Bilder

Alex Wurz bleibt dem Motorsport auch nach seinem Karriereende erhalten. Der Österreicher arbeitet in den kommenden zwei Jahren als Berater und Botschafter für das Toyota-WEC-Team.

11.12.2015 Tobias Grüner

Fast 20 Jahre lang war Alex Wurz auf höchstem Niveau im Motorsport dabei. Im Alter von 41 Jahren hat der 69-fache Grand Prix-Starter sich entschieden, den Helm an den Nagel zu hängen. Der Österreicher, der seine Sportler-Karriere übrigens als BMW-Champion 1986 auf 2 Rädern gestartet hatte, war bis zuletzt als Toyota-Werksfahrer im Le Mans-Programm der Japaner erfolgreich unterwegs.

Den Fans wird Wurz immer als fairer und professioneller Rennfahrer in Erinnerung bleiben. Der sympathische Wahlmonegasse fiel nicht nur durch seine Erfolge auf der Rennstrecke auf - wie zum Beispiel seinen beiden Le Mans-Siegen 1996 mit Porsche und 2009 mit Peugeot oder den 3 F1-Podestplätzen mit Renault, McLaren und Williams - sondern auch durch sein Engagement abseits der Piste. Als Vorsitzender der F1-Fahrergewerkschaft GPDA setzte er sich seit 2014 entschlossen für die Sicherheit in der Formel 1 ein.

Alex Wurz auf und neben der Strecke aktiv

Schon 2006 gründete er gemeinsam mit seinem Vater die Firma "Test & Training International", die Ausbildungsgänge für Verkehrsteilnehmer anbietet, um die Sicherheit auf der Straße zu erhöhen. Bei der FIA setzte sich Wurz für die Förderung von Talenten ein. Neben dem Job als Rennfahrer ist Wurz schon seit einigen Jahren als Co-Kommentator und Experte für das österreichische Fernsehen aktiv.

"Ich habe die Hälfte meines Lebens mit Rennen in den Top-Motorsport-Serien verbracht und ein weiteres Viertel mit dem Weg dorthin. Deshalb denke ich, dass der Zeitpunkt zum Abschied nun gekommen ist und ich meine Karriere als professioneller Rennfahrer beenden werde", erklärte Wurz in einem Statement.

"Es gibt jede Menge, für das ich dankbar bin und Vieles, worauf ich stolz sein kann. Meine beiden Le Mans-Siege werden immer besonders in Erinnerung bleiben, dazu das Silverstone-Podium in meinem dritten Formel 1-Rennen. Es war ein Privileg, in drei Formel 1-Top-Teams wie Benetton, McLaren und Williams fahren zu dürfen und etwas zu ihrer Pokalsammlung beizutragen. Ich habe auch die Testarbeit geliebt, das Zusammenspiel mit den Ingenieuren, um immer mehr Leistung rauszukitzeln."

Le Mans 2014 sorgt für Wende

Aber nicht alle Momente bleiben Wurz gut in Erinnerung: "In den meisten meiner 24h-Rennen in Le Mans lag ich in Führung. Aber der Ausfall nach 15 Stunden an der Front im letzten Jahr war besonders hart. Ich habe so viel Aufwand in die Vorbereitung gesteckt. Es war nicht leicht, danach einfach weiterzumachen. Früher hat mich solch eine Enttäuschung nur noch stärker und motivierter gemacht. Dieses Mal war es anders. Das war der Moment, an dem ich wusste, dass meine Zeit in der Spitzenklasse des Motorsports zum Ende kommt."

Wie Toyota am 11. Dezember bekannt gab, bleibt Wurz dem Rennsport und seinem WEC-Team erhalten, mit dem er in Bahrain ein letztes Mal aufs Podest raste. Der Österreicher wird für die Mannschaft von Toyota Gazoo Racing als Berater und Botschafter arbeiten. Das Engagement läuft zunächst über zwei Jahre. Wurz werde bei der Entwicklung von Fahrern und des Teams assistieren und ebenso für Toyotas LMP1-Hybridtechnologie auf und abseits der Strecke werben, erklärte das WEC-Team.

In unserer Galerie zeigen wir noch einmal ein paar Bilder aus der Karriere von Alex Wurz.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden