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Alonso, Button & Webber vor dem WM-Finale

Weltmeisterschaft mit sieben Rennen

Button, Alonso & Webber Foto: xpb 56 Bilder

Die Formel 1 geht in Spa in ihr letztes Saisondrittel. Mark Webber, Fernando Alonso und Jenson Button denken vor dem GP Belgien laut über ihre WM-Chancen nach. Ihr Fazit: Der Titelkampf beginnt wieder bei Null. Jeder Ausfall kann tödlich sein.

26.08.2010 Michael Schmidt

Mark Webber hat in der vierwöchigen Pause kaum über die Weltmeisterschaft nachgedacht. "Das macht erst Sinn, zwei oder drei Rennen vor Schluss", meinte der Australier. Dass er jetzt die WM-Tabelle anführt, habe gar nichts zu bedeuten. "Am Ende kann ich als Sechster dastehen. Das geht so schnell. Wenn ich hier ausfalle, dann sitzt in Monza an meinem Pressetisch kein Mensch."

Für Webber beginnt die Weltmeisterschaft in Spa wieder bei Null, weil der Abstand zwischen den fünf Toppiloten nur 20 Punkte beträgt: "Es ist jetzt eine WM mit sieben Rennen, und du darfst dir keine Nullrunde mehr leisten." Spa ist für Red Bull vielleicht nicht das ideale Pflaster, aber von den üblichen Hochrechnungen, welches Auto wo schnell sein wird, hält der Australier nichts: "Wir hatten richtig Angst vor dem Rennen in Valencia, weil es im letzten Jahr so schlecht für uns lief, und dann hat Vettel dort klar gewonnen."

Alonso sieht Titelchancen bei 50:50

Während Webber mit Sebastian Vettel gegen teaminterne Konkurrenz fährt, kann sich Fernando Alonso auf die volle Unterstützung seines Teams verlassen. "Vielleicht ein kleiner Vorteil, doch reicht das aus, um den Titel zu gewinnen?", fragt Webber. Alonso schätzt seine Chancen "auf 50 zu 50" ein. Ferrari hat sich in den letzten drei Rennen stark verbessert, doch die überlegene Vorstellung von Red Bull in Ungarn gibt dem Spanier zu denken.

"Es ist schwer vorstellbar, dass sie diese Sekunde von einem Rennen zum anderen verlieren. Sie haben ein Auto, das überall gut ist. Auch wenn es bei ihnen nicht so läuft, sind sie noch vorne dabei. Für uns spricht, dass wir Erfahrung im Titelkampf haben." Alonso teilt den Rest der Saison in zwei separate Wettbewerbe auf. "Da ist das Rennen der Fahrer auf der Strecke und das Rennen der Ingenieure in den Konstruktionsbüros. Wir haben hier einige aerodynamische Verbesserungen dabei, und es werden noch mehr folgen. Wegen der Sommerpause konnten wir nicht alles ans Auto bringen, was noch geplant ist."

Button fordert Aufrüstung bis Singapur

Jenson Button glaubt immer noch an seine Titelchance. Der Engländer bezeichnet die Rennen in Spa und Monza als vorentscheidend für McLaren. "Diese Strecken sollten unserem Auto liegen. Wenigstens haben wir nicht die Ausrede, dass uns Abtrieb fehlt. In Spa und Monza ist der Anteil der Geraden sehr hoch, und das war immer gut." Laut Button geben die zwei folgenden Grand Prix McLaren die Chance, für die fünf Übersee-Grand Prix zum Schluss aufzurüsten. "Da kommen dann wieder Strecken, die viel Anpressdruck verlangen. Bis dahin müssen wir unser Auto aufgerüstet haben."

Trotz der Kinderkrankheiten mit dem angeblasenen Diffusor betrachtet der Titelverteidiger den Schritt als notwendig. "Für uns war es ein Schritt nach vorne. Wir sollten jetzt auch die letzten Probleme aussortiert haben, um ihn voll zu nutzen." Außerdem würden Red Bull und Ferrari Federn lassen, weil sie ihre Frontflügel dem verschärften Belastungstest anpassen müssen, was zur Folge hat, dass der Flügel nicht mehr so dicht über der Straße liegt. Vor dem Beginn des letzten Saisondrittels legt sich Button weit aus dem Fenster: "Ich sehe keinen Grund, warum wir in Spa nicht gewinnen sollten."

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