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Alonso

"Das nächste Ziel ist BMW"

Foto: Daniel Reinhard 44 Bilder

Fernando Alonso ist bescheiden geworden. Ein sechster Platz zählt für den zweifachen Ex-Weltmeister zur Zeit wie ein Sieg. "Wir waren heute bei der Musik und haben wertvolle Punkte gesammelt. Damit konnten wir den Aufwärtstrend bestätigen", ließ der Spanier nach dem Türkei GP wissen.

13.05.2008 Michael Schmidt

Renault ist nach dem Generalumbau des Autos wieder vierte Kraft im Feld. Der R28 war vor dem Rennen in Barcelona in 22 Details modifiziert worden. "Insgesamt waren 98 Komponenten am Auto neu", erklärte Chefingenieur Pat Symonds. Zwei Wochen später in Istanbul lieferten die Renault-Ingenieure nur kleine kosmetische Änderungen.

Motorschonen für Monaco

Alonso hatte im Ziel einen Rückstand von 53,7 Sekunden auf Sieger Felipe Massa. Auf den fünftplatzierten Nick Heidfeld fehlten dem derzeit WM-Neunten 14,9 Sekunden. "Wir wären näher dran gewesen", beteuerte Teamchef Flavio Briatore, "aber Fernando reduzierte nach dem zweiten Boxenstopp die Drehzahl." Der Renault V8 muss noch das Wochenende in Monte Carlo überstehen, und seit dem Motorplatzer von Barcelona sind die Renault-Ingenieure vorsichtig geworden.

Alonso sieht nach seinem sechsten Platz beim Grand Prix der Türkei Land in Sicht: "Es war wichtig, dass wir die Fortschritte von Barcelona auf einer anderen Rennstrecke bestätigt bekamen. Mit dem nächsten Schritt werden wir zu Platz drei aufschließen." Auch Briatore tönt: "BMW ist unser nächstes Ziel." Die größte Baustelle des Renault R28 ist die Motorleistung und die Traktion. "Deshalb sind wir auch beim Start nicht mehr so gut", analysiert Alonso.

Quali-Poker auch im Fürstentum?

Der zweifache Monte Carlo-Sieger macht sich Sorgen, ob Renault beim Klassiker in der Stadt am 25. Mai die gute Form konservieren kann. "Gerade da kommt es auf eine gute Traktion an. In diesem Rennen wird man den Wegfall der Traktionskontrolle besonders spüren. Wenn die Reifen nachlassen, wird es darauf ankommen, welches Auto am meisten aerodynamischen Grip bietet." Möglicherweise wird Renault auch in Monaco wieder mit der Rennstrategie pokern. In Barcelona brachte wenig Benzin im Tank Alonso in die erste Startreihe. Der Trick funktionierte in der Türkei nicht, weil der Fahrer in der entscheidenden Trainingsrunde einen Fehler machte.

Schon vor dem Start munkelte Briatore: "Für die Menge Benzin, die wir im Tank haben, steht Fernando zu weit hinten." Alonso machte das Manko zwar mit einem guten Start wett, doch am Ende der ersten Runde pfeilte sich Kimi Räikkönen an ihm vorbei, als würde der Renault-Pilot parken. Das gibt den Kritikern des Renault-V8 neue Nahrung. Alonso fehlten auf der Geraden 8,3 km/h auf die Ferrari.

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