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Ferrari im Tief

Alonso: "Das Ziel ist Platz drei“

Formula 1 Grand Prix, Malaysia, Saturday Practice Foto: xpb 49 Bilder

Fernando Alonso fehlte in der Qualifikation eine Sekunde auf den Trainingsschnellsten Sebastian Vettel. Der Spanier macht aerodynamische Mängel für das Problem verantwortlich. Trotzdem will Alonso am Sonntag auf Platz drei fahren.

09.04.2011 Michael Schmidt

Fernando Alonso startet wie in Melbourne von Startplatz fünf. Trotzdem sieht der Spanier kleine Lichtblicke. "Am Freitag fanden wir keine Balance mit unserem Auto. Ich habe deshalb zwei Mal das Setup ändern lassen. Einmal in der Nacht auf Samstag, das zweite Mal vor der Qualifikation. Beide Eingriffe haben sich bewährt. Die Zeit, die ich in der Qualifikation gefahren bin, war das Maximum mit unserem Auto."

Sieg nicht in Reichweite

Alonso lässt aber auch keinen Zweifel darüber, dass an einen Sieg derzeit nicht zu denken ist: "Wir sind eine Sekunde zu langsam. Der Speed wird zu 90 Prozent von der Aerodynamik bestimmt. Das heißt, dass wir auf diesem Gebiet hart arbeiten müssen. So einen Rückstand holst du nicht über Nacht mit einem Facelift auf. Wir müssen aggressiver entwickeln."
 
Alonso will den WM-Titel nicht abschreiben. "Das wäre noch viel zu früh. Ich weiß, dass ich ein Team hinter mir habe, das die Trendwende schaffen kann und bin immer noch optimistisch, dass wir um den WM-Titel kämpfen können. Letztes Jahr flog ich in der Türkei aus der ersten K.O.-Runde der Qualifikation und ein Rennen später habe ich um den Sieg gekämpft. Das kann auch in diesem Jahr möglich sein."

Kein Wunder in China

Im Augenblick geht es für Alonso ausschließlich um Schadensbegrenzung: "Wir waren in Australien zu langsam, wir sind es hier und werden es in China sein. In fünf Tagen sind keine Wunder zu erwarten. Deshalb muss unser Ziel sein, aus unserer Position die meisten Punkte zu holen. Ich glaube, dass ein Platz auf dem Podest möglich ist."

Alonso setzt auf den Faktor Zufall. Zum Beispiel einen Regenguss. Oder eine ähnliche Überraschung mit den Reifen wie in Melbourne. "Am Freitag haben die Reifen stark abgebaut, aber wir haben uns auch in Melbourne alle getäuscht. Ein Einstopp-Rennen halte ich für unmöglich, zwei Stopps für sehr schwierig. Also wird es auf drei oder vier Reifenwechsel hinauslaufen. Darin liegt unsere Chance. Je mehr Stopps, umso größer die Möglichkeit, mit einer klugen Strategie Plätze gutzumachen."

Sie wollen während des Rennens am Sonntag nichts verpassen? Dann verfolgen Sie unseren Live-Ticker mit Formel 1-Experte Michael Schmidt. Mit den letzten Informationen aus der Startaufstellung meldet sich Schmidt am Sonntag, 10. April ab 9:45 Uhr live von der Rennstrecke aus Sepang. Reinklicken lohnt sich!

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