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Alonso-Deal perfekt

Welche Wechsel folgen als nächstes?

Räikkönen & Kovalainen Foto: dpa 23 Bilder

Ferrari hat mit Fernando Alonso und Felipe Massa sein Piloten-Duo für 2010 offiziell vorgestellt. Renault will nächste Woche nachziehen. Das Transferkarussell nimmt nun endlich Schwung auf. Weitere Wechselverkündigungen stehen vor der Tür.

01.10.2009

Drei Rennen vor Saisonende wurden nun endlich die Teilnehmer Nummer vier und fünf an der kommenden Formel 1-Saison fest. Fernando Alonso hat sich bis 2012 fest an Ferrari gebunden und wird zusammen mit Felipe Massa ein Team bilden. Ursprünglich wollte man den Spanier erst ab 2011 verpflichten, wie Teamchef Stefano Domenicali bestätigte. "Aber dann änderten sich die Bedingungen, so dass wir den Start unserer Partnerschaft vorziehen konnten."

Alonso-Nachfolger bald bekannt

Neben Alonso und Massa wurden bisher nur Lewis Hamilton bei McLaren und das Red Bull-Duo Mark Webber und Sebastian Vettel von ihren Teams offiziell bestätigt. Allerdings könnte das Transferdomino nun Stein für Stein fallen. Renault wünschte seinem Ex-Piloten viel Glück bei Ferrari und kündigte an, bereits in der nächsten Woche eine Aussage zum Nachfolger zu machen. Der heißeste Kandidat für den Platz bei den Franzosen scheint aktuell Robert Kubica.

Auch für McLaren-Mercedes gibt es eigentlich keinen Grund, das Comeback von Kimi Räikkönen bei den Silberpfeilen noch lange zu verheimlichen. Nach der offiziellen Freistellung von Ferrari schweigen sich die Verantwortlichen allerdings noch aus. Man könnte mittlerweile schon fast den Eindruck bekommen, dass es sich Räikkönen im letzten Moment anders überlegt hat.

Toyota und Sauber brauchen noch Zeit

Allerdings geht Heikki Kovalainen wohl von seinem Abschied bei den Silberpfeilen aus. Der Finne ist bereits fleißig auf Jobsuche. Ein aussichtsreicher Kandidat ist Toyota. Doch die Japaner können sich momentan noch nicht festlegen. Erst Mitte November will der Vorstand entscheiden, ob der Autobauer 2010 überhaupt in der Formel 1 vertreten ist. Die Optionen mit dem aktuellen Fahrerpersonal wurden vorsichtshalber nicht eingelöst.

Etwas länger wird es wohl auch bei BMW-Sauber noch dauern. Wer mit dem Nachfolgeteam verhandeln will, muss mit dem Käufer sprechen. Welche Personen sich genau hinter dem Investor Qadbak verbergen, ist immer noch nicht bekannt. Für interessierte Piloten ist es schwer, genau herauszufinden, wohin der Weg geht, auch wenn die arabischen Käufer eine ambitionierte Fortführung des Teams versprechen.

Von den beiden aktuellen BMW-Piloten hörte man zuletzt gemischte Töne. Heidfeld will sich das Konzept der neuen Käufer anhören, Kubica sprach wie bereits erwähnt offen über die Alternative Renault. Als Nachfolger für den Polen bei Sauber käme Timo Glock in Frage. Wie die neuen Besitzer zu einem rein deutschen Fahrer-Duo stehen, kann momentan aber niemand sagen.

Brawn wartet bis Saisonende

Schneller könnte die Fahrerverkündung bei Williams gehen. Der Platztausch von Nico Rosberg und Rubens Barrichello scheint beschlossene Sache. Der zweite Fahrer bei Williams wird sicher Nico Hülkenberg heißen. Zusammen mit Barrichello hätte Williams somit eine gute Mischung aus Erfahrung und Talent.

Während Williams keinen Grund hat, die Verpflichtung von Barrichello hinauszuzögern, will man bei Brawn GP möglichst keine Ablenkung im Titelkampf. Das Fahrerpersonal wird wohl erst nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi offiziell vorgestellt. Die einzige Frage ist, wann man mit Fast-Weltmeister Jenson Button endlich zu einem Abschluss kommt. Teamchef Ross Brawn tut wenig, um Licht ins Dunkel zu bringen. Er will sich vorerst nicht zu Personalfragen äußern.

Nico Rosberg selbst glaubt, dass sich das Ganze noch etwas hinziehen wird, bis alle Personalien geklärt sind. "Wenn alles feststehen würde, bräuchte man ja nicht noch warten", erklärte der Wahlmonegasse. "Ich glaube, es ist noch vieles offen." Allerdings wollte der Williams-Pilot keine Antwort auf die Frage geben, wie sicher den sein Cockpit für die nächste Saison bereits ist.

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