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Alonso

Erst kommt Renault, dann die Zukunft

Foto: dpa

Fernando Alonso glaubt noch an den vierten Platz für Renault in der Konstrukteurs-WM. "Wir können es schaffen. Die nächsten vier Rennen werden entscheiden, ob wir die Lücke zu Toyota schließen können."

22.08.2008 Michael Schmidt

Deshalb will sich der zweifache Weltmeister bis zum GP Singapur in Monza Ende September voll auf seinen Job konzentrieren und nicht über die Zukunft nachdenken. "Ich kann mich danach immer noch entscheiden, was ich im nächsten Jahr mache."

Für Alonso werden die nächsten vier Rennen auch ein Indikator sein, wie gut Renault auf die Herausforderung von Toyota reagiert. "Dann kann ich auch besser einschätzen, wie gut das Team technisch noch aufgestellt ist." Prinzipiell, so Alonso, sei es schwierig eine Entscheidung für 2009 zu treffen. Der große Regelreform lässt viele Fragezeichen offen. "Du kannst dich genauso gut richtig wie falsch entscheiden." 

Vertrauen in das Team

Renault sei immerhin ein Team, das schon bewiesen hat, dass es Weltmeisterschaften gewinnen könne. Das haben die Alternativen BMW, Honda und Toyota noch nicht geschafft. Aus Alonsos Gedankenspielen lässt sich herauslesen, dass Renault gar keine so schlechten Chancen bei der Wahl seines Arbeitsplatzes für 2009 hat. "Ich habe Vertrauen in das Team aufgrund der Erfolge 2005 und 2006. Jetzt können sie im Kampf um Platz vier beweisen, dass sie immer noch ein starkes Team sind."

Offen ist auch noch die Frage nach dem zweiten Renault-Cockpit. Nelson Piquet muss bis Ende September warten, bis er eine Antwort von Teamchef Flavio Briatore bekommt. Trotzdem ist der Brasilianer optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass ich auch nächstes Jahr für das Team fahren kann. Ich habe in den letzten vier Rennen drei Mal gepunktet und Renault gezeigt, wozu ich in der Lage bin, wenn ich Vertrauen in das Auto habe."

Trotz seines sechsten Platzes beim GP Ungarn war Piquet mit dem Ergebnis in Budapest nicht ganz zufrieden. "Ich habe in der ersten Runde zwei Plätze verloren. Im Mittel-Turn ging zuviel Zeit im Verkehr verloren. Diese Fehler muss ich noch abstellen. Ohne sie wäre ich in Ungarn viel dichter an Alonso dran gewesen."

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