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Alonso erwartet keine Überraschung

"Mercedes zeigt uns, wie es geht"

Fernando Alonso GP Ungarn 2014 Foto: xpb 29 Bilder

Fernando Alonso erwartet kurz vor der Sommerpause keine Wunder. Ferrari wird auch am Hungaroring dort fahren, wo man zuletzt gefahren ist. Einen genauen Plan, wie es besser geht, hat Alonso auch nicht. Er verweist bei Nachfragen auf den Erfolg von Mercedes.

24.07.2014 Michael Schmidt

Auf dem Papier ist der Hungaroring keine Ferrari-Strecke. Doch gibt es die überhaupt im Kalender? Manchem Teammitglied von Ferrari graut jetzt schon vor Spa und dem Heimspiel in Monza. Dort ist Power gefragt, und da hat der Ferrari V6-Turbo ein Problem.

Auf dem Hungaroring zählen eine gute Fahrbarkeit des Motors und Traktion. Auch das sind nicht unbedingt die Stärken des F14T. Doch was kann er überhaupt gut? Schnelle und mittelschnelle Kurven. Davon gibt es im zweiten Streckensektor ein paar. Doch der Mittelsektor wird nicht ausreichen, Ferrari zu retten. So sieht es auch Fernando Alonso: "Das Auto ist identisch mit dem von Hockenheim. Auf dem Papier ist das nicht unsere ideale Strecke. Das Bild sollte also nicht viel anders aussehen als zuletzt. Wir hatten aber in den letzten Rennen auch ein paar positive Überraschungen. Darauf hoffen wir."

"Keine Ahnung, welche Probleme Kimi hat"

Angesprochen auf die Überraschung des Jahres, meint der WM-Vierte: "Die positive Überraschung ist Mercedes. Man hat bei den Testfahrten schon gesehen, dass sie besser sortiert sind als alle anderen, aber eine solche Dominanz war nicht zu erwarten. Und jetzt haben wir uns schon fast daran gewöhnt. Der Erfolg von Mercedes hat aber auch eine gute Seite für uns: Sie zeigen uns, wie wir einen besseren Job machen können."

Alonso mag über sein Auto hadern, aber mit seine persönlichen Saison kann er zufrieden sein. Der Spanier holt aus dem F14T raus, was möglich ist. Kimi Räikkönen ist daran gescheitert. Selbst Alonso hat keine rechte Erklärung dafür: "Keine Ahnung, welche Probleme er hat. Unser Auto ist nicht toll. Es fehlt Abtrieb und zu Saisonbeginn gab es auch mit der Bremsbalance Probleme. Vielleicht kommt er einfach mit diesem Auto nicht so zurecht und findet kein Vertrauen."

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