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Fernando Alonso-Fans

Neuer Zuschauerrekord in Jerez

F1 Test 2011 Jerez Foto: xpb 59 Bilder

Fernando Alonso ist in Spanien ein Quotenbringer. Am Samstag erlebte Jerez einen Zuschaueransturm als würde dort ein Grand Prix stattfinden. Der Stau vor der Rennstrecke wuchs auf drei Kilometer an. Auf den Tribünen machten rund 50.000 Fans die Formel 1 zum Erlebnis.

13.02.2011 Michael Schmidt

Jerez war sieben Mal Gastgeber eines Grand Prix. Es begann 1986 mit dem Fotofinish zwischen Ayrton Senna und Nigel Mansell und hörte 1997 mit der berühmten Kollision zwischen Michael Schumacher und Jacques Villeneuve auf. Für Action war meistens gesorgt, doch die Tribünen blieben leer. Es verirrten sich nie mehr als 25.000 Zuschauer auf die andalusische Strecke, als hier noch Formel 1-Rennen stattfanden.

Verkehrschaos in Jerez

Dagegen schlug der Besuch am dritten Testtag alle Rekorde. Vor der Autobahnausfahrt staute sich der Verkehr auf drei Kilometern Länge. Auf den Parkplätzen ein Meer von Autos. Die Teams und der Veranstalter hatten den Test absichtlich auf ein Wochenende gelegt, und nicht ganz zufällig saß Fernando Alonso am Samstag und Sonntag im Ferrari.

Erste Schätzungen sprachen von 50.000 Besuchern am Samstag. Auch am Sonntag waren die Tribünen wieder gut gefüllt. Dabei war das Testspektakel für die Fans nicht einmal umsonst. Die Haupttribüne kostete 20 Euro, jeder andere Zuschauerplatz zehn Euro.

Vettel und Heidfeld begeistert

Sebastian Vettel war begeistert: "So muss man es machen. Bei vernünftigen Eintrittspreisen kommen auch die Leute. Und wenn die Tribünen voll sind, macht das Fahren gleich viel mehr Spaß. Ich habe einmal gewunken, da sind gleich alle aufgestanden und haben gejubelt. Dabei bin ich gar nicht Alonso." Nick Heidfeld fügte hinzu. "Hier waren mehr (Alonso) Fans an der Rennstrecke als bei vielen Grands Prix."

Für die Teams lohnt sich der Test über das Wochenende auch. Red Bull-Teamchef Christian Horner verrät: "Mit dem Test über das Wochenende haben wir dem Streckenbetreiber geholfen, ein gutes Geschäft zu machen. Dafür hat er uns beim Preis für die Streckenmiete etwas nachgelassen."

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