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Fernando Alonso erfreut über Ferrari-Fortschritt

Nach zehn Rennen auf Red Bull Niveau

Ferrari-Piloten Foto: xpb 25 Bilder

Obwohl Fernando Alonso die Pole Position um zwei Tausendstel verpasst hat, gab sich der Spanier nach dem Qualifying von Hockenheim zufrieden. "Es ist schön, nach zehn Rennen endlich mit Red Bull kämpfen zu können", freute sich der Spanier.

24.07.2010 Tobias Grüner

Ferrari hat im großen Entwicklungswettlauf der Formel 1 in den letzten Rennen den größten Schritt in der Spitzengruppe gemacht. In Hockenheim zündete die letzte Stufe des dreiteiligen Update-Pakets, dank dem sich die Italiener in den letzten Rennen nach und nach an Red Bull heranpirschen konnten.

Alonso setzt Hoffnung aufs Rennen

"Jeder einzelne der drei Schritte hat uns nach vorne gebracht und heute geholfen", freute sich Fernando Alonso über die positive Entwicklung. Dabei waren die neuen Teile für Hockenheim gar nicht so entscheidend wie die Updates in den beiden Rennen zuvor. "Hockenheim passt von der Charakteristik besser", erklärt der Spanier den großen Sprung im Motodrom. "Silverstone war gar nicht unsere Strecke."

Am Ende trennten Alonso nur zwei Tausendstel von der Tagesbestzeit von Sebastian Vettel. "Das ist nicht so wichtig", kommentierte der zweifache Champion die knappe Niederlage. "Das Rennen am Sonntag ist entscheidend." Wichtiger als die Pole Position war die gute Leistung des Autos. "Es hat sich wirklich sehr gut angefühlt. Die Balance hat perfekt gepasst. Es ist schön, nach zehn Rennen endlich mit Red Bull kämpfen zu können. Das ist die wichtigste Erkenntnis des Tages."

Beide Ferrari müssen aufs Podium

Auch im Rennen will man die Red Bull unter Druck setzen. In der Weltmeisterschaft liegen Alonso und Teamkollege Felipe Massa schon deutlich hinter der Spitze zurück. Laut Alonso hatte man in diesem Jahr bisher nur zweimal die Chance auf einen Sieg. "In Bahrain haben wir sie genutzt, in Kanada dagegen nicht." Will man noch ein Wörtchen um den WM-Titel mitsprechen, müssen langsam Siege her. "Wir müssen beide morgen auf dem Podium ankommen", fordert Alonso. "Am besten auf den Plätzen eins und zwei."

Als einen Knackpunkt sieht der Ferrari-Pilot den Start. Alonso steht neben Vettel auf der schmutzigen Seite. "Die dreckige Seite ist hier leider nicht so gut wie in Silverstone. Aber das Rennen geht über 67 Runden. Der Start ist nicht entscheidend." Ein weiterer Faktor am Sonntag sind die Reifen. "Keiner weiß, wie die sich im Rennen verhalten. Die Zeiten haben sich heute ständig verbessert. Da werden die Reifen immer mehr belastet."

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