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Alonso glaubt an McLaren

Keine Schadenfreude wegen Ferrari

Fernando Alonso - McLaren  - Formel 1 - GP Deutschland - 30. Juli 2016 Foto: sutton-images.com 94 Bilder

Fernando Alonso glaubt immer noch, dass er bei McLaren-Honda bestens aufgehoben ist. Wenn Honda nächstes Jahr beim Motor mit Mercedes gleichzieht. Dass Sebastian Vettel nun im gleichen Ferrari-Chaos wie er selbst, bereitet dem Spanier keine Schadenfreude.

06.08.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Es ist gerade Mal Halbzeit in dieser Saison, und Fernando Alonso hat schon 24 Punkte auf dem Konto. Mehr als doppelt so viel wie in der gesamten Saison 2015. Aber für Alonso nicht genug.

Der Spanier hatte in diesem Jahr von Podiumsplatzierungen geträumt. Das ist selbst auf Strecken wie Budapest, wo McLaren-Honda mittlerweile vierte Kraft ist, eine Illusion. Wenn zwei Mercedes, zwei Red Bull und zwei Ferrari ins Ziel kommen, bleibt nur noch Platz 7.

Alonso ist nicht gerade für seine Geduld bekannt. Deshalb legt er für 2017 die Latte noch höher. Er will wieder um Siege und Titel fahren. 2017 soll ihm zumindest das Gefühl geben, dass er vor seinem Karriereende noch einmal dort landen könnte.

„Nächstes Jahr ziehe ich Bilanz. Das wichtigste ist, dass ich wieder Spaß habe. 2017 wird mir Antworten auf meine Fragen geben: Werden die Autos wieder so schnell wie früher sein? Muss ich weiter Reifen schonen und Sprit sparen?“

Neue Regeln geben McLaren Hoffnung

Das hört sich nach einem an, der eine Hintertür sucht, wenn McLaren auch im nächsten Jahr im Mittelfeld steckenbleibt. Alonso gibt unverdrossen den Optimisten: „Wenn einer Mercedes schlagen kann, dann wir. Dazu brauchen wir mehr Power. Aber selbst wenn Honda gleich viel Leistung wie der Mercedes hätte, wäre das nicht genug gewesen. Weil der Mercedes nicht nur vom Motor lebt. Er ist ein exzellentes Paket. Deshalb war es so wichtig, dass die Formel 1 ein neues Reglement bekommt.“

Das schafft Raum für neue Ideen, für andere Konzepte, für Überraschungen. „Es ist für alle ein Fragezeichen. Doch das gibt auch allen Hoffnung. Sonst hätte Mercedes seinen Vorteil einfach nur weiter verwaltet.“

Mit Blick auf die Vergangenheit fühlt sich Alonso in seiner Entscheidung bestätigt, Ferrari zu verlassen. „Es war Zeit zu gehen. Für mich gab es nichts mehr zu tun. Ich bin auch nicht schadenfroh. Ferrari ist ein großartiges Team, ich hatte eine tolle Zeit dort. Aber in Zukunft musst du entweder für Mercedes oder McLaren-Honda fahren.“

Neuester Kommentar

Fernando Alonso sagt zwar leicht verschlüsselt aber klar genug, dass die Scuderia Ferrari auch in der jetzigen Konstellation das Zeug zum Siegen immer noch nicht zurückgefunden hat. Recht hat er, das sollte auch Sebastian Vettel zu denken geben...

sIMPLEmIND 9. August 2016, 19:42 Uhr
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