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Alonso glaubt an Podium

"Viel mehr Spielraum Rückstand aufzuholen"

Fernando Alonso  - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2014 Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso geht vom fünften Startplatz aus ins Rennen. Seiner Meinung nach entspricht das dem Leistungsstand des Ferrari. Kritiker meinen, Ferrari habe im Regen mit der Reifenwahl verzockt. Der Rückstand, den Ferrari auf Mercedes hat, ist laut Alonso aufholbar. Weil noch alles so neu ist.

15.03.2014 Michael Schmidt

Am ersten Trainingstag landete Fernando Alonso auf den Plätzen 1 und 3. Auch nach dem dritten freien Training lag der Spanier auf dem dritten Rang. Erst als es um die Startplätze ging, fiel Alonso aus den Top 3. Der fünfte Platz spiegelt seiner Meinung nach den wahren Leistungsstand seines Ferrari wider. "Die Ergebnisse der freien Trainingssitzungen haben uns geschmeichelt. Der Longrun hat ein besseres Bild unseres Leistungsstandes abgegeben. Und das wurde in der Qualifikation bestätigt. Bei den Testfahrten haben wir noch im Trüben gefischt, weil keiner genau weiß, wer welches Programm fährt. Jetzt kennen wir unsere Defizite besser."

Zielankunft für keinen eine Selbstverständlichkeit

Kritiker warfen Ferrari vor, im Regen alles falsch gemacht zu haben. Während Daniel Ricciardo das Q3 mit Regenreifen begann und auf Intermediates beendete, machte es Ferrari umgekehrt. Alonso glaubt nicht, dass Ricciardos zweiter Startplatz Red Bull Recht gibt. "Hamilton ist seine Bestzeit auf Regenreifen gefahren. Wir lagen also nicht so falsch." Prinzipiell war Ferraris Königsfigur mit seinem Auto zufrieden. "Es ist gut ausbalanciert, und wir hatten keine Probleme. Prinzipiell ist von meinem Startplatz ein Podium möglich. Wir müssen aber erst einmal ins Ziel kommen. Und das ist für keinen im Feld eine Selbstverständlichkeit."

In Summe aller Eigenschaften sieht Alonso seinen F14T einen Schrítt hinter dem Mercedes. In Zeit ausgedrückt ist das eine Sekunde. "Das liegt an vielen Faktoren. Am Speed des Autos. An der Traktion. Am Topspeed, der hier etwas enttäuschend war. Und am Feintuning der Bremsbalance. Wir müssen das System noch besser für wechselnde Bedingungen adaptieren. Beim Übergang von viel auf wenig Grip lief es nicht optimal."

Normalerweise wäre der Rückstand von einer Sekunde schon eine Vorentscheidung gewesen. Diesmal macht sich Alonso keine Sorgen: "Früher war das Potenzial des Autos zu 95 Prozent ausgeschöpft, und die letzten fünf Prozent waren unheimlich zäh. Jetzt ist alles so neu, dass wir alle bei 60 Prozent liegen. Es gibt viel mehr Spielraum, große Schritte nach vorne zu machen."

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