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Alonso hamstert Punkte

Was hat Alonso gegen Rosberg?

Fernando Alonso - GP Malaysia 2014 Foto: Ferrari 62 Bilder

Fernando Alonso hatte gegen die Mercedes und Red Bull keine Chance. Trotzdem sprach er von Fortschritt. Er will so lange Punkte hamstern, bis sein Ferrari ein Siegerauto ist. Sein Blick geht dabei nur auf Lewis Hamilton und Sebastian Vettel. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg ignoriert er.

30.03.2014 Michael Schmidt

Wieder ein vierter Platz. Diesmal hat ihn Fernando Alonso auf der Strecke herausgefahren und nicht wie beim Saisonauftakt am grünen Tisch gewonnen. In einem mitreißenden Kampf gegen Nico Hülkenberg. Ferraris Taktik mit drei Stopps erwies sich als besser. Alonso machte in elf Runden einen Rückstand von 14,4 Sekunden auf Hülkenberg wett.

Der Ferrari war mit der weicheren Reifenmischung bestückt. Hülkenbergs Force India rutschte auf den harten Reifen herum. "Unser Auto war mehr für die Medium-Reifen abgestimmt", entschuldigte sich Force India-Sportdirektor Otmar Szafnauer.

Ferrari absolut zuverlässig

Alonso kam wie in Australien 35 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel. Trotzdem sprach der Spanier von Fortschritt. "In Australien wäre es ohne das Safety-Car über eine Minute Rückstand gewesen." Weitere Pluspunkte: "Wir hatten ein absolut zuverlässiges Auto. Keine Probleme am Freitag, Samstag und Sonntag. Und ich liege nur einen Zähler hinter Hamilton und neun Punkte vor Vettel, die in schnelleren Autos sitzen."

Schon in Melbourne hatte sich Alonso nur mit diesen beiden Fahrern verglichen. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg blieb unerwähnt. Da stellt man sich die Frage: Ist der Australien-Sieger für ihn kein WM-Kandidat? Auf sich selbst lässt Alonso nichts kommen. Dezenter Hinweis mit Blickrichtung Räikkönen: "Solange ich vor meinem Teamkollege liege, habe ich alles richtig gemacht."

Williams könnte Ferrari in Bahrain ärgern

Alonso rechnet mit den ersten Fortschritten bei Ferrari für Shanghai und Barcelona. "Wir hatten nichts Neues am Auto in Malaysia und können in den paar Tagen bis Bahrain keine Wunder bewirken. Deshalb rechne ich in Bahrain mit einem ähnlichen Ergebnis. Da könnte uns noch Williams mit ihrem starken Top-Speed Probleme machen."

Zum Vergleich die Geschwindigkeitsmessungen auf der Geraden in Sepang: Felipe Massa war mit 324,5 km/h Schnellster. Alonso lag mit 307,4 km/h nur auf Rang 9. Einen Platz hinter Vettel, der es auf 307,9 km/h brachte. Alonso resümiert: "Wir hatten keinen perfekten WM-Start, aber das Team versucht alles, das zu korrigieren. Wir haben die Leute, die Werkzeuge und die Ressourcen dazu."

Auf Mercedes fehlt Top-Speed, auf Red Bull Traktion

Mercedes und Red Bull sind laut Alonso momentan noch außer Reichweite. Auch wenn es ab dem dritten Reifensatz besser lief und er wie in Melbourne die drittschnellste Rennrunde fuhr. "Mein Auto fühlte sich die ganze Zeit langsam an. Mit dem zweiten Satz Reifen passte die Balance nicht ganz, und ich fühlte mich mit den Bremsen nicht wohl. Das Auto wurde mit weniger Benzin an Bord etwas besser."
 
Alonso drückte sich erst darum, die Defizite des F14T zu benennen, besann sich aber doch anders. "Auf Mercedes fehlt uns der Top-Speed, auf die Red Bull die Traktion." Viel trennt Ferrari vom Auto mit der besten Beschleunigung aber nicht. Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo wurde ausgangs Kurve 9 mit 137,9 km/h gestoppt. Alonso war mit 133,9 km/h immerhin Siebter.

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