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Alonso gibt sich zurückhaltend

Alonso hofft auf Platz auf dem Podium

Formula 1 Grand Prix, Japan, Friday Practice Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso ist Realist. Trotz Platz vier und zwei in den Trainings sieht er in Suzuka keine Chance auf einen zweiten Sieg in dieser Saison. Der Spanier wäre schon froh, wenn es mit dem Treppchen klappt.

07.10.2011 Bianca Leppert

Ein guter Verlierer ist, wenn er weiß, wann er die weiße Fahne schwenken muss. Fernando Alonso ist Profi genug, um zu erkennen, dass in dieser Saison nicht mehr viel zu holen ist. "Wir müssen die letzten fünf Rennen nutzen, als wären sie schon ein Test für 2012", kündigte er an. Da sich am Reglement nicht viel für die kommende Saison ändert, sind die restlichen Rennen eine gute Gelegenheit für die Teams, ihre Ideen für 2012 schon in der Praxis auszutesten. In Japan hatte Ferrari allerdings noch keine neuen Teile dabei, sondern konzentrierte sich auf die Gegenwart.

Alonso bevorzugt Sieg statt Vizetitel

Die wäre für Alonso dann ideal, wenn er noch einen Sieg einfahren könnte. Das ist ihm sogar wichtiger als Zweiter in der Weltmeisterschaft zu werden. In Japan ist seine Hoffnung auf einen Triumph trotz Platz vier und zwei in den Trainings jedoch gedämpft. "Unsere Session war in Ordnung", resümiert er. "Wir hatten keine Probleme und haben versucht die Reifenhaltbarkeit auszuloten. Die Reifenabnutzung scheint hier ein sehr wichtiger Faktor zu sein. Ich erwarte viele Boxenstopps."

Das Thema Reifen wird auch einmal mehr das Qualifying bestimmen. Passt die schnelle Runde im Qualifying nicht, bleibt keine zweite Chance. Wie schwierig es aber ist, auf eine fahrerisch so anspruchsvollen Strecke eine perfekte Runde hinzubekommen, betonten Vettel und Co. mehrmals. "Ich hoffe ich kann morgen noch ein paar Zehntel finden", meint Alonso. "Vor allem im ersten Sektor. Wenn du da durchfährst, hast du das Gefühl du kannst beim nächsten Mal noch schneller sein. Mit den Reifen hast du dieses Jahr aber nur eine Chance."

McLaren als Hauptkonkurrent

Die Ergebnisse vom Freitag sollten wie immer nicht überbewertet werden. Noch waren alle mit unterschiedlichen Spritmengen und Reifenprogrammen unterwegs. In der Vergangenheit war Ferrari freitags schon mehrmals konkurrenzfähig, konnte im Qualifying aber nicht mehr als Platz fünf herausholen. "Ich denke, die Dinge haben sich im Vergleich zu vor zwei Wochen nicht besonders geändert. Vor allem weil unser Auto eigentlich unverändert ist. Red Bull wird wie immer am Samstag schnell sein. Auf dieser Art von Strecke war Red Bull auf eins und zwei. Wir müssen also mit McLaren um die dritte Position kämpfen."

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