Nächstes Rennen: 10. Juni 2012
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Alonso: Keine Chance zum Wechsel

Über die Abwanderungswünsche von Fernando Alonso ist in letzter Zeit viel spekuliert worden. Fakt ist allerdings, dass der Spanier einen bestehenden Vertrag bei McLaren für die kommende Saison hat und da auch nicht so einfach rauskommt.

Es ist noch nicht einmal sicher, ob Alonso überhaupt wechseln will. Immer wieder kursierten zuletzt mehrdeutige Aussagen in den Medien. Noch in der Türkei sagte der Weltmeister, dass er momentan glücklich bei den Silberpfeilen sei. Auch der Sieg in Monza dürfte daran nicht viel geändert haben. Wenn ein Rennfahrer gewinnt, werden alle anderen Probleme plötzlich sehr klein.

Kein Wechsel aus Prinzip

Klar ist aber auch, dass sich die spanische Gemütslage bereits mit dem nächsten Hamilton-Erfolg schnell wieder ändern kann. Renault wird als wahrscheinlichster Anlaufpunkt für einen Wechsel gehandelt. Doch das ehemalige Weltmeisterteam ist aktuell gut eine Sekunde pro Runde von der Spitze entfernt. Der Rückstand ließe sich - auch mit einem Alonso - wohl kaum innerhalb kurzer Zeit aufholen. Wer den Ehrgeiz des Spaniers kennt weiß, dass für ihn nur Siege und Titel zählen.

Die Möglichkeit eines Wechsels von Alonso zu den Franzosen ist zudem abhängig von der Zustimmung von Ron Dennis. Und dass der McLaren-Boss den Weltmeister zur direkten Konkurrenz ziehen lässt, ist praktisch ausgeschlossen. Da kann der spanische Telekommunikations-Riese "Telefonica" so viele Sponsoren-Millionen auf den Tisch legen wie er will. McLaren braucht kein Geld und Dennis würde Alonso schon aus Prinzip nicht gehen lassen.

Keine Möglichkeit für juristische Schritte

Auch die Spekulationen, Alonso könnte sich bei einer Verurteilung McLarens aus seinem Vertrag klagen, sind spätestens seit Bekanntwerden seiner Verwicklung in den Spionagefall passé. Momentan ist der E-Mail-Verkehr zwischen Alonso und dem McLaren-Testfahrer Pedro de la Rosa das wichtigste Beweisstück gegen das Team aus Woking. Sollte McLaren deswegen bestraft werden, könnte der Spanier kaum seinen Rennstall dafür verantwortlich machen.

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tgr

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