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Alonso-Konter

Marko-Kommentare "außer Kontrolle"

Fernando Alonso Ferrari Wroom 2013 Foto: Ferrari 30 Bilder

Fernando Alonso hat die zuletzt geübte Kritik von Helmut Marko als "bedeutungslos" und "außer Kontrolle" abgestempelt. Der Red Bull-Berater hatte behauptet, Alonso habe im Kampf gegen Sebastian Vettel zum Ende der Saison 2012 zu viel Politik betrieben.

17.01.2013 Tobias Grüner

Die Winterpause ist für Ferrari beendet. Im italienischen Alpendorf Madonna di Campiglio lud die Scuderia zum alljährlichen Saisonauftakt-Event "Wrooom" ein. Am Donnerstag (17.1.2013) mussten sich die beiden Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa erstmals in diesem Jahr der Presse stellen. Wichtigstes Thema war dabei natürlich immer noch der verlorene WM-Krimi von Brasilien.

Alonso will Marko-Kommentare ignorieren

Vor allem die herbe Kritik von Red Bull-Berater Helmut Marko kurz nach dem Jahreswechsel hat in Maranello für Kopfschütteln gesorgt. Der Grazer, der sein Herz bekanntlich auf der Zunge trägt, hatte Alonso in einem Interview vorgeworfen, im Saisonendspurt zu viel Politik zu betreiben anstatt sich auf den sportlichen Wettstreit zu konzentrieren.

Zwei Wochen hatte Alonso Zeit, sich eine passende Antwort zu überlegen. Am Ende entschied er sich, den Vorwürfen nicht zu viel Bedeutung zuzumessen. "Ich war schon überrascht von den Statements. Sie waren etwas durcheinander, außer Kontrolle und ohne große Bedeutung. Deshalb sollten wir dem nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken."

Alle Konzentration gelte nun der Saison 2013. Ein Fehlstart wie im Vorjahr sollte unter allen Umständen vermieden werden. "Ich bin zuversichtlich, dass ich die Saison mit einem besseren Auto beginne als letztes Jahr. In diesen frühen Rennen haben wir entscheidende Punkte verloren, als das Auto nur gut genug für siebte Plätze war, wie in China, oder Platz neun in Bahrain. Es könnte ein kleiner Vorteil sein, dass wir jetzt nur noch mit einem Windkanal arbeiten - dem von Toyota in Köln."

Alonso warnt vor Gefahr durch Hamilton

Alonso nutzte die Chance zudem, um wieder einmal früh mit Psychospielchen zu beginnen. Auf die Frage nach seinem größten Konkurrenten hatte er in den vergangenen Jahren oft den Namen Michael Schumacher genannt, obwohl der Rekordchampion bei Mercedes chancenlos war. Auch 2014 fallen ihm wieder nicht die Namen Vettel, Räikkönen oder McLaren ein.

"Wer ist der stärkste Gegner? Wer ist der stärkste Fahrer? Meine Antwort ist Hamilton." Daran habe auch der Wechsel zu Mercedes nichts geändert, obwohl der Silberpfeil zuletzt kaum noch für Punkte gut war. "Das ist eine persönliche Meinung, nicht politisch und nicht um Leute zum Nachdenken zu bringen. Wer ist derjenige, auf den man ein Auge werfen muss? Hamilton – und das wird sich im nächsten Jahr nicht ändern."

Auch im Mercedes traut Alonso seinem ehemaligen McLaren-Teamkollegen Siege zu. "Ich bin sicher, dass er gewinnen kann. Er ist ein super-guter Fahrer. Er hat in jedem Jahr mit jedem Auto gewonnen. Letztes Jahr konnte auch Nico (Rosberg) in China mit einem Mercedes gewinnen. Mit Hamilton kann es sogar mehr als einen Sieg geben."

Auf Nachfrage ließ sich Alonso dann aber doch noch ein paar lobende Worte über Vettel entlocken. "2011 hat er fantastische Leistungen gezeigt. Natürlich war das Auto deutlich schneller als alle anderen. Da kann man oft etwas entspannter zur Sache gehen. Aber es gab auch schwierige Rennen mit wechselnden Wetterbedingungen, in denen er nicht einen einzigen Fehler gemacht hat. Da gab es sicher Momente, in denen er besser als alle anderen war und er deshalb die drei Titel verdient."

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