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Formel 1: Fernando Alonso in Spanien

"Platz vier ist kein Desaster"

Fernando Alonso Foto: xpb 23 Bilder

Fernando Alonso lässt seine Landsleute zappeln. Als Vierter in der Startaufstellung ist der Lokalheld kein Siegkandidat. Alonso schiebt es darauf, dass die Gegner größere Fortschritte gemacht haben, und dass der Kurs von Barcelona dem Ferrari F10 nicht liegt.

08.05.2010 Michael Schmidt

Fernando Alonso macht seinen Landsleuten keine großen Hoffnungen. Der GP Spanien wird am Sonntag ausverkauft sein, doch mehr als ein Podestplatz ist für Spaniens Superstar nach eigener Aussage nicht drin. "Wir sind zwar im Rennen immer stärker als im Training, doch bei einer Sekunde Rückstand auf die Red Bull darfst du nicht vom Gewinnen träumen. Da geht es nur darum, den Rückstand in Grenzen zu halten."

Ferrari im Vergleich zur Konkurrenz zurückgefallen

Der vierte Startplatz ist laut Alonso bereits eine Art Schadensbegrenzung. "Das beste, auf was wir derzeit hoffen dürfen, ist Rang drei im Training. Da bin ich nicht so weit weg. Platz vier ist kein Desaster." Der Ferrari-Pilot führt zwei Gründe an, warum die roten Autos gegen Red Bull in Barcelona keinen Stich machen konnten und von McLaren und Mercedes eingeholt worden sind. "Wir haben mit unserem Auto einen weniger großen Schritt gemacht als die Konkurrenz. Deshalb sind wir im Vergleich zu den anderen etwas zurückgefallen."

Ferrari hatte sich in seinem Entwicklungsprogramm hauptsächlich auf den Heckflügel-Trick konzentriert. Darunter litt das normale Aerodynamikprogramm. Immerhin funktioniert das per Hand aktivierte System tadellos. Mit 311,9 km/h waren Alonso und Teamkollege Felipe Massa auf der Zielgeraden die schnellsten Autos.

Beinahe-Crash mit Rosberg ohne Folgen

Der Rest des Rückstandes geht auf das Streckenlayout. "Wir haben auf dieser Strecke Probleme erwartet. In Barcelona wird maximaler Abtrieb verlangt. Das ist unser Schwachpunkt. Wir sind stark auf Strecken, wo es viel geradeaus geht und wo viel gebremst und beschleunigt wird. Strecken wie Bahrain oder Melbourne." Deshalb hätten die Ferrari auch im zweiten und dritten Streckensektor die meiste Zeit liegen lassen. "Gerade dort ist maximaler Abtrieb gefragt." Alonso kritisierte auch das Setup des Autos. "Ich habe es nicht optimal getroffen. Am besten ging mein Auto noch im letzten Qualifikationsversuch."

Im Top Ten-Finale kam es in der Boxengasse zu einem Beinahe-Zusammenstoß mit Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot hatte daraufhin eine Strafe für Alonso gefordert. Die Vorwürfe ließ Spaniens Lokalmatador nicht auf sich sitzen: "Ich habe Rosberg nicht gesehen. Da muss ich mich auf den Mechaniker verlassen, der mich rauswinkt. Wenn ich dafür bestraft werden soll, können wir gleich ein paar ähnlich gelagerte Fälle aus den ersten vier Rennen diskutieren. Und wenn schon einer bestraft werden soll, dann eher das Team als ich."

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