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Alonso setzt Ziele für 2016

"Müssen über Winter 2,5 Sekunden finden"

Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Singapur - 17. September 2015 Foto: xpb 24 Bilder

Fernando Alonso wird in Austin den neuen Motor einsetzen, den Honda in Sochi kurz ausprobiert hat. Der Spanier blickt seitdem wieder optimistischer in die Welt. Weil Honda damit eine neue Entwicklungsrichtung bestritten hat. Alonso fordert eine Steigerung um 2,5 Sekunden für 2016 und hält das für möglich.

22.10.2015 Michael Schmidt

McLaren-Honda greift an. Der MP4-30 erhält für den GP USA ein weiteres neues Aerodynamikpaket. Und Honda setzt die jüngste Motor-Ausbaustufe ein, die im ersten Training zum GP Russland ihre Feuertaufe bestand. Jenson Button wird das Triebwerk erst in Mexiko erhalten. "Auf dieser Strecke trifft uns die Startplatzstrafe weniger hart als in Austin", begründet Teamchef Eric Boullier den Schritt. Erstens rechnet sich Honda in Mexiko weniger aus. Zweitens sind die Überholmöglichkeiten dort größer als in Austin.

Für den GP USA hat McLaren Punkte eingeplant. Das Streckenlayout kommt Auto und Motor entgegen. Es gibt nur eine lange Gerade, dafür aber elf Bremspunkte, um elektrische Energie zu bunkern. Alonso bestätigt den guten Eindruck der Ingenieure. "Ich kann es nicht in Leistung ausdrücken, aber der Motor hat auf der Strecke das gebracht, was die Zahlen versprochen haben. Es ist ein anderes Konzept, das uns im nächsten Jahr neue Entwicklungsrichtungen eröffnet. Wichtiger als der Leistungssprung ist, dass wir einen neuen Weg gefunden haben. Und es gibt auch viele gute Ideen dazu, wie wir ihn nutzen."

Alonso wünscht sich eine trockene Strecke

Die schlechte Wettervorhersage für Austin sieht Alonso mit gemischten Gefühlen. Prinzipiell ist Regen gut für McLaren-Honda. Weil dann die Leistung keine so große Rolle spielt. Und weil der Honda-Motor relativ gut fahrbar ist. Doch Alonso warnt: "Bei Regen sind auch andere Teams stärker als sonst. Ich rechne da stark mit Red Bull und Toro Rosso."

Dem Ex-Weltmeister wäre eine trockene Fahrbahn lieber. "Dann hätten wir einen besseren Vergleichsmaßstab für den neuen gegen den alten Motor und unsere neuen Aerodynamikteile. Im Regen ist viel Zufall. Wenn es besser läuft, wüssten wir nicht, wie viel dem Wetter oder den neuen Teilen geschuldet ist. Für uns wird es die erste echte Erfahrung im Regen sein. Wir haben wenige Anhaltspunkte."

McLaren will 2016 Rennen gewinnen

Die jüngsten Entwicklungsschritte machen Alonso Mut. Der 32-fache GP-Sieger hat seinem Team ein mutiges Ziel gesetzt: "Wenn unsere Marschroute stimmen soll, müssen wir über den Winter 2,5 Sekunden finden. Dann hätten wir ein Auto, mit dem man Rennen gewinnen kann. Das ist ehrgeizig, aber möglich. Ich sehe Anzeichen, dass es in die richtige Richtung geht. Wir sind eine Mannschaft, und jeder zieht am gleichen Strang. Nur so kann man ein Projekt dieser Dimension stemmen."

Siege bedeuten, dass man damit 2016 auch Mercedes schlagen muss. "Genau das macht es so schwierig. Mercedes zu schlagen, daran sind bis jetzt alle gescheitert." McLaren-Honda hat dafür die doppelte Aufgabe vor der Brust: "Wir müssen nicht nur Rundenzeit finden, sondern auch die Zuverlässigkeit verbessern. Wir können nächstes Jahr nicht wieder 11 Motoren verbrauchen."

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