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Alonso sieht 2014 als Chance

"Der Einfluss der Aerodynamik sinkt"

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Korea - 3. Oktober 2013 Foto: xpb 14 Bilder

Fernando Alonso hofft, dass die große Regelreform für 2014 Red Bulls Vorsprung schrumpfen lässt. Weil der Motor und der Antrieb wichtiger werden und die Aerodynamik an Bedeutung verliert. Damit würde Red Bull an seiner empfindlichsten Stelle getroffen.

05.10.2013 Michael Schmidt

Diese Weltmeisterschaft kann nur noch ein Wunder drehen. Sebastian Vettel ist mit einem Bein schon vierfacher Weltmeister. Fernando Alonso ist Realist genug um zu wissen, dass man in sechs Rennen nicht einfach so 60 Punkte auf Vettel gutmacht. Der Spanier denkt deshalb bereits an die kommende Saison. Er sieht die große Regelreform als Chance.

"Alles beginnt bei null. Der Einfluss des Auspuffs auf den Abtrieb wird verschwinden. Es ist eine andere aerodynamische Effizienz gefragt. Die Entwicklungsphilosophie des Autos wird eine andere sein. Alles Dinge, wo Red Bull stark ist." Mit der Entwicklungsphilosophie meint Alonso das Anstellen des Autos. Das wird 2014 dadurch erschwert, dass es nur noch ein Auspuffendrohr gibt, das unter dem Heckflügel in der Mitte des Autos münden muss. Damit fehlt dem Diffusor der Versiegelungseffekt nach außen.

Alonso setzt auf Ferraris Erfahrung im Motorenbau

Die Chance kann aber auch ganz schnell zum Alptraum werden. Dann nämlich, wenn man auf das falsche Pferd gesetzt hat und schon im ersten Rennen merkt, dass die Saison gelaufen ist. Experten glauben, dass es auf der Antriebsseite große Unterschiede geben wird, je nachdem welcher Motorhersteller die Themen Benzinverbrauch und Zuverlässigkeit besser im Griff hat.

Alonso gibt sich betont zuversichtlich: "Ich glaube nicht, dass ich mit Ferrari im nächsten Jahr auf das falsche Pferd gesetzt habe. Das ist nicht auf Fakten gestützt, sondern ein reines Gefühl. Ferrari hat eine große Erfahrung und Tradition im Motorenbau. Sie kennen sich mit Turbomotoren aus. Unsere schwächste Disziplin ist die Aerodynamik. Und die verliert 2014 etwas an Bedeutung."

McLaren-Gerüchte verschwinden nicht

Alonso widerspricht damit einigen italienischen Zeitungen, die immer noch darauf spekulieren, der Spanier wolle sich im letzten Augenblick noch zu McLaren oder Lotus verdünnisieren, weil es in Maranello angeblich Probleme bei der Motorentwicklung gibt.

"Die Leute schreiben, was sie wollen. Dagegen können wir nichts tun", schüttelt Alonso den Kopf. "Mehr als zu sagen, dass ich bei Ferrari bleiben will, kann ich nicht tun." McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hält trotzdem den Druck im Kessel. "Wir sind immer noch an Alonso interessiert, falls er frei wäre."

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