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Alonso sieht neuen Gegner in WM

"Müssen uns auf McLaren konzentrieren"

Formel 1 - GP Brasilien 2014 - Fernando Alonso Foto: xpb 94 Bilder

Ferrari landete beim GP Brasilien auf den Startplätzen 8 und 10. Mercedes, Williams und McLaren sind schneller. Für Fernando Alonso ist Williams schon nicht mehr der Gegner im Kampf um Platz 4 in der Konstrukteurs-Wertung. Er rät Ferrari, sich voll auf McLaren zu konzentrieren.

08.11.2014 Michael Schmidt

Ferrari liegt zwei Rennen vor Schluss auf Platz 4 der Konstrukteurs-WM. 42 Punkte hinter Williams, 49 Zähler vor McLaren. Hört sich nach einer komfortablen Position an. Doch die doppelten Punkte in Abu Dhabi lassen große Punkteabstände schnell schmelzen. Fernando Alonso warnt Ferrari davor, sich auf den falschen Gegner zu konzentrieren. "Williams ist im Augenblick zu schnell für uns. Wir müssen uns nach hinten orientieren und McLaren abwehren. Wenn wir hier in Brasilien vor ihnen landen, können wir durchatmen und entspannter nach Abu Dhabi fahren."

Mit Motorenkontingent durch die Saison

McLaren ist die mögliche neue Adresse von Alonso. Auf die Frage, was er von dem Rennstall halte, für den er 2007 schon einmal gefahren ist, wich Alonso aus: "Von außen ist das schwer zu beurteilen. Ich sehe in den Resultaten ein Auf und Ab. In den letzten Rennen scheinen sie etwas stärker geworden zu sein."

Ferrari kam nicht ohne Probleme durch das Wochenende. Im Freitagstraining platzte Alonso ein Motor. Er hatte schon über 3000 Kilometer auf der Kurbelwelle. Trotzdem macht sich Alonso keine Sorgen: "Wir sollten mit unserem Kontingent durch die Saison kommen. Nur in den Freitagstrainings muss ich auf ein bisschen Power verzichten. Ab Samstag sind wir mit der Leistung im grünen Bereich."

Auch der Ärger darüber, dass ihn das Team mit einer leeren Batterie in die Qualifikation geschickt hat, war nach dem Abschlusstraining schon wieder verraucht: "Ja, wir waren nicht optimal vorbereitet. Aber es für das Ergebnis nichts ausgemacht. Im Q1 geht es nur ums Weiterkommen. Die Startplätze 8 und 10 waren für uns heute das Maximum. Wir hatten das ganze Wochenende Probleme mit der Balance des Autos."

Gibt es ein Leben nach Ferrari?

Zur Zeit wird jedes Wort des Spaniers auf die Goldwaage gelegt. Bei einem Santander-Termin soll Alonso gesagt haben: "Es gibt ein Leben nach Ferrari." Hat er damit erstmals zugegeben, dass er Ferrari verlässt? Alonso bremste sofort: "Mir wird jeden Tag 100 Mal die gleiche Frage gestellt. Was soll ich darauf noch antworten? Ich habe nur gesagt, dass ich ich versuchen werde meine beste Saison zu bestreiten, wenn ich bei Ferrari bleibe, und dass ich mich verbessern will, wenn ich woanders fahre."

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