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Alonso stichelt gegen Pirelli

"Explosion nach Verbremser darf nicht sein"

Fernando Alonso GP Korea 2013 Foto: xpb 66 Bilder

Fernando Alonso kritisiert weiter Pirelli. Der Ferrari-Pilot tut den Reifenplatzer von Sergio Perez in Korea nicht als Bagatellfall ab: "Es darf nicht sein, dass ein 20 Runden alter Reifen explodiert, nur weil man sich verbremst." Kimi Räikkönen soll das Rennen nur überstanden haben, weil es zwei Safety-Car-Phase gab.

10.10.2013 Michael Schmidt

Im letzten Jahr legte sich Michael Schumacher mit Pirelli an. Zu Saisonbeginn war es Sebastian Vettel. Jetzt hat Fernando Alonso die Rolle des Reifenkritikers übernommen. In Korea nahm er die Kurzlebigkeit der italienischen Sohlen unter Beschuss: "Sie bieten nicht länger als fünf Kilometer Grip."

Pirelli-Sportchef Paul Hembery schoss zurück, musste sich dann aber bei Alonso entschuldigen. In Japan legte Alonso nach. Zuerst stellte er klar, dass er Pirelli nicht für den ausbleibenden Erfolg verantwortlich macht. "Dass die Reifen nicht lange halten, ist für alle gleich. Es liegt an uns, unser Auto so anzupassen, dass wir mit den Reifen klarkommen."

Räkkönens und Hamiltons Reifen am Ende

Was Alonso jedoch nicht verstehen will, ist der Reifenplatzer von Sergio Perez beim GP Korea. Hembery hatte ihn als logische Folge eines Bremsplatten auf 21 Runden alten Autos verkauft. Alonso hält dagegen: "Es darf nicht sein, dass ein 20 Runden alter Reifen explodiert, nur weil man sich verbremst. Da stimmt etwas nicht. Wir brauchen für die Zukunft eine bessere Lösung."

Wie inzwischen bekannt wurde, hätte Kimi Räikkönen in Korea keine weitere Runde fahren können. Seine Reifen waren 30 Runden alt. Der Finne hat das Rennen nur wegen der beiden Safety-Car-Phasen überstanden. Da konnte sich der kritische rechte Vorderreifen neun Runden lang erholen.

Auch Lewis Hamilton war am Limit. Bei den ersten zwei Sätzen war der rechte Vorderreifen bis auf die Leinwand abgefahren. Einmal die Räder beim Bremsen blockiert, und ihm wäre das gleiche wie Perez passiert.

Muss man in den schnellen Kurven von Suzuka Ähnliches befürchten? Ross Brawn verneint: "Hier sind dank der des Layouts einer Achterbahn Links- und Rechtskurven ausgewogener verteilt als in Korea. Beide Seiten des Autos werden gleich stark beansprucht."

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