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Alonso und Bottas dürfen in Malaysia starten

FIA gibt grünes Licht für Alonso

Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Malaysia - Donnerstag - 26.3.2015 Foto: xpb 24 Bilder

Fernando Alonso hat die FIA-Medizintests im Vorfeld des GP Malaysia 2015 bestanden. Der Spanier darf am Freitag wieder in seinen McLaren-Honda klettern. Auch Valtteri Bottas ist fit für den zweiten Grand Prix des Jahres.

26.03.2015 Andreas Haupt

Grünes Licht für Fernando Alonso: Der spanische Weltmeister darf beim GP Malaysia am kommenden Wochenende starten. Das bestätigte die FIA in einer offiziellen Pressemitteilung.

Alonso besteht FIA-Checks

Alonso musste am Donnerstagmorgen (26.3.2015) bei der FIA antanzen und einen Medizincheck absolvieren. Der Spanier wurde dabei intensiv von den Ärzten des Weltverbandes untersucht. Konkret ging es bei der medizinischen Untersuchung darum, die Reaktionsfähigkeit und Motorik des Piloten abzuklopfen.

Darüber hinaus stand bei den Proben, die rund 20 Minuten dauern und komplett am Bildschirm durchgeführt werden, ein Gedächtnis-, Hör- und Sehcheck an. Die FIA-Untersuchung ist für jeden Fahrer Pflicht, der sich eine Kopfverletzung zugezogen hat. Als Referenzwerte nimmt die FIA diejenigen Daten, die sie vor dem ersten Rennen eines jeden Piloten erhoben hat. Kommt es zu großen Abweichungen, erteilt der Weltverband ein Startverbot.

Bei Alonso war dies nicht der Fall. Er wurde für das Rennen in Sepang fit gesprochen. "Während der Untersuchung hat der Fahrer alle verpflichtenden Tests bestanden und wurde deshalb für den GP Malaysia am kommenden Wochenende für einsatzfähig erklärt" heißt es in der FIA-Mitteilung. Bereits im Vorfeld (Sonntag, 22.3.2015) wurde Alonso in der Universitätsklinik von Cambridge intensiv durchleuchtet. Daraufhin trat er die Reise nach Sepang an.

Unfall noch immer nicht geklärt

Der McLaren-Fahrer verunfallte beim zweiten Vorsaisontest in Barcelona und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Die Ursache für seinen Abflug ist bis heute nicht endgültig geklärt. McLaren-Honda bestritt, dass der Alonso-Unfall auf einen Defekt am MP4-30 zurückzuführen sei. Dafür würde es anhand der Daten keine Anzeichen geben.

Alonso selbst scheint davon nicht überzeugt. Zusammen mit den Ingenieuren hatte sich der Fahrer in den vergangenen Tagen noch einmal alle Daten angeschaut und mögliche Theorien zu seinem Unfall abgeklopft. "Fernando erinnert sich an das Gefühl einer schwerfälligen Lenkung vor dem Unfall", erklärte das Team. Eine Aussage, die zu Verwunderung führte. In Spanien hieß es zunächst, dass sich Alonso nicht mehr an seinen Crash erinnern könne.

Neben Alonso wird auch Valtteri Bottas in Malaysia fahren können. Der Williams-Pilot bestand in Malaysia ebenfalls eine FIA-Untersuchung. Der Finne musste den GP Australien wegen einer Rückenverletzung auslassen. Er hatte sich im Qualifying beim Bremsen auf einer Bodenwelle einen Riss im äußeren Bandscheibengewebe zugezogen.

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