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Alonso verspricht McLaren Attacke

Die 4 Spezialstrecken von McLaren

McLaren - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2016 Foto: ams 99 Bilder

Der siebte Platz von Fernando Alonso auf der Power-Strecke in Spa war eine Bestätigung, dass es bei McLaren-Honda aufwärts geht. Doch das war nur der Anfang, sagt Alonso. Er rechnet, dass McLaren in Singapur, Suzuka, Austin und vor allem Abu Dhabi direkt hinter Red Bull landen könnte.

01.09.2016 Michael Schmidt 1 Kommentar

Fernando Alonso schaffte in Spa fast das gleiche, was Lewis Hamilton gelang. Aus der letzten Reihe in die WM-Punkte. Sein siebter Platz ist vergleichbar mit Rang 3 von Hamilton. Weil der McLaren-Honda noch kein Mercedes ist. „Der Startunfall und die rote Flagge haben geholfen. Aber ich hätte auch ohne die Unterbrechung Punkte geholt“, behauptet Alonso.

Der Spanier demonstrierte in Spa, dass er nichts verlernt hat, und dass er immer noch ein Fuchs hinter dem Lenkrad ist, der ein Rennen lesen kann wie kein Zweiter. „Unsere Strategie war klar. Zwei Stopps mit zwei mal Medium und ein Mal soft. Dafür musste mich der erste Reifensatz weit tragen. Und dafür durfte ich mir in der ersten Kurve keine Risiko erlauben.“ Alonso kam vor Hamilton aus der ersten Runde zurück. Ohne Blessuren am Auto.

In der Endphase zog der McLaren-Pilot einen ganzen Zug von Autos hinter sich her. Die Williams von Valtteri Bottas und Felipe Massa, dazwischen der Ferrari von Kimi Räikkönen. „Ich wusste, dass die Ferrari zu schnell auf der Geraden für uns waren. Deshalb brauchte ich Felipe als Puffer. Die Williams hatten Traktionsprobleme und sind schlecht aus La Source gekommen. Deshalb hatte ich sie auf der Geraden im Griff. Ich bin absichtlich nur so schnell gefahren, dass Massa im DRS-Bereich bleibt. Weil ich wusste, dass ihn Kimi dann nicht überholen kann.“

Q3 Routine für McLaren

Der siebte Platz von Spa auf einem Kurs, der normalerweise zu den Angststrecken von McLaren-Honda zählt, war eine Bestätigung dafür, dass es mit McLaren Honda aufwärts geht. „Wir machen jedes Rennen Fortschritte, vom Auto und vom Motor her“, lobte Jenson Button.

Es fehlt zwar noch Power vom Verbrennungsmotor, doch vom Abrufen der elektrischen Leistung ist Honda bereits auf Top-Niveau. Button lehnt sich aus dem Fenster: „Da sind wir vielleicht schon die Besten im Feld.“

Alonso bestätigt die Eindrücke seines Teamkollegen. Doch der Spanier blickt bereits in die Zukunft: „Monza wird noch mal ein harter Brocken. WM-Punkte wären eine Überraschung. Doch dann wird die Post abgehen. Dann werden alle merken, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Q3 sollte ab Singapur immer möglich sein. Im Prinzip liegen uns alle Strecken, die noch folgen, aber auf 4 davon erwarte ich uns besonders stark.“

Alonso zählt sie auf: Singapur, Suzuka, Austin und Abu Dhabi. Überraschenderweise sieht er in Abu Dhabi die größten Chancen. „Das war auch schon letztes Jahr vom Abstand zur Spitze unsere beste Strecke. Ich kann mir vorstellen, dass wir gleich hinter Red Bull landen können.“ Und natürlich Mercedes.

Neuester Kommentar

McLaren scheint endlich wieder back on track zu sein. Sehr schön! Zwei Jahre konstante Aufholjagd. Schade, dass das Reglement für nächstes Jahr direkt wieder geändert wird. Eine Saison 2017 mit dem aktuellen Regelwerk wäre sicher interessant. Mercedes hätte dann mit Red-Bull, Ferrari, McLaren zumindest drei, wahrscheinlich recht gleichwertige Verfolger / Herausforderer.

PeterSchlosser 3. September 2016, 11:23 Uhr
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