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Fernando Alonso

"Wir können noch Weltmeister werden"

Fernando Alonso Foto: xpb 37 Bilder

Fernando Alonso hat trotz der Pleitenrennen in Valencia und Silverstone die Hoffnung nicht verloren. Der Spanier glaubt immer noch seine Titelchance - trotz 47 Punkten Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton: "Wir können noch Weltmeister werden, sogar aus eigener Kraft."


22.07.2010 Michael Schmidt

Fernando Alonso lieferte bei den letzten beiden Rennen Magerkost ab. Vier Punkte betrug die Ausbeute in Valencia und Silverstone. "Für mich gefühlte null", murmelte der Spanier ins Mikrophon. Seinen Optimismus hat er trotz der Pleiten, Pech und Pannen noch nicht verloren. "Der positive Aspekt ist, dass ich happy mit meinem Auto bin. Ich bin immer noch zuversichtlich, dass ich um die Weltmeisterschaft fahren kann."

Alonso ist sich dem Ernst der Lage bewusst

Alonso weiß aber auch, dass es jetzt fünf vor zwölf ist: "Wir müssen in Hockenheim gewinnen und dürfen keine Punkte mehr verschenken." Nicht einmal die 47 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton schrecken ihn: "Es ist noch nicht zu spät. Das wäre es erst, wenn ich diesen Rückstand drei Rennen vor Schluss habe."

Eigentlich ist Alonso ein Fahrer, der die Chancen nutzt, die sich ihm bieten. In Valencia und Silverstone war eher das Gegenteil der Fall. Nachdem ihn die Rennleitung beim GP England wegen Abkürzens bestraft hatte, bat Alonso seinen Renningenieur Andrea Stella, für den Rest des Rennens den Funkverkehr einzustellen. "Wenn du 15 Runden vor Schluss auf Platz 8 liegst, weißt du, dass dein Rennen gelaufen ist. Ich bin ab diesem Moment schon mit Blickrichtung Hockenheim gefahren, habe das Getriebe und Motor geschont."

Ferrari kann es laut Alonso noch schaffen

Das zeigt, wie ernst es der Weltmeister von 2005 und 2006 noch meint. Alonso fleht noch nicht einmal höhere Mächte an, die ihn im Titelrennen nach vorne bringen könnten. "Wir können es noch aus eigener Kraft schaffen und müssen nicht darauf hoffen, dass die anderen ihre Chance vergeben." Der Mann aus Asturien erklärt das mit der Konstellation in der WM: "Wenn fünf Mann um den Titel fahren, haben automatisch immer einer oder zwei ein schlechteres Ergebnis. Meine letzten beiden Rennen sind das beste Besispiel. Ich habe vier Punkte geholt. Es hätten aber auch 45 sein können. Dann würde ich jetzt als WM-Führender sitzen und es wäre alles im grünen Bereich."

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