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Alonso zu Porsche-Gerüchten

"Vorher zum dritten Mal F1-Weltmeister"

Fernando Alonso - GP Abu Dhabi 2016 Foto: sutton-images.com 71 Bilder

Fernando Alonso hat mit seinen Abschiedsworten für Mark Webber für Konfusion gesorgt. Will der Spanier 2018 in Le Mans fahren? Mitnichten, stellt Alonso klar. „Zuerst will ich zum dritten Mal Weltmeister werden.“

24.11.2016 Michael Schmidt

Eine Woche vor dem F1-Finae fuhr Mark Webber bei den 6 Stunden von Bahrain sein letztes Autorennen. Fernando Alonso verabschiedete seinen Kumpel mit den nicht ganz ernst gemeinten Worten: „Warum hörst du auf? Wir hätten das Abenteuer doch gemeinsam bestreiten können.“ Das löste im Netz natürlich sofort einen Aufschrei aus. Fährt Alonso 2018 etwa in Le Mans?

Der Spanier stellte in Abu Dhabi klar, dass sein Herz und sein Kopf immer noch 100-prozentig in der Formel 1 sind. Und dass er mit Optimismus in die nächste Saison geht. „Le Mans ist etwas, das mich fasziniert. Ich mag die Autos, die Rennen, die spezielle Herausforderung. Aber im Moment bin ich zu 100 Prozent auf die Formel 1 fokussiert. Bevor ich in Le Mans fahre, will ich noch zum dritten Mal Weltmeister werden.“

Alonso stuft 2016 als drittbeste Saison ein

Alonso fühlt sich trotz der bescheidenen Jahre 2015 und 2016 immer noch auf dem Höhepunkt seines Könnens. „2012 war meine beste Saison als Fahrer. 2014 die zweitbeste. Dieses Jahr schafft den dritten Platz auf dem Podium.“

Der zweifache Ex-Weltmeister macht das am Vergleich mit Jenson Button fest. „Jeder weiß, was für ein guter Fahrer Jenson ist. Ich habe ihn in diesem Jahr im Training 13:5 geschlagen und dabei noch drei Motorstrafen kassiert. Ich gehe als ein ganz anderer Fahrer in die Winterpause als vor einem Jahr. Da war ich frustriert, unsicher darüber wie es weitergeht.“

Der McLaren-Pilot erklärt es auch mit dem Auto, das nun viel besser zu ihm passt als der Vorgänger 2015. „Ich fühle mich wohl in dem Auto. Auch unter schwierigen Bedingungen. Ich konnte in Brasilien auch in den letzten 10 Runden mit total abgefahrenen Regenreifen gute Rundenzeiten fahren.“

Umso mehr ärgert sich Alonso über die wenigen Fehler, die ihm dieses Jahr unterlaufen sind. „Ich habe mich zuletzt in Brasilien zwei Mal gedreht. Das war ein Rennen, in dem mehr für uns drin lag. So etwas fuchst mich 5 Tage lang.“

Keine Angst mehr vor langen Geraden

Das gute Ende kommt zum Schluss. Alonso hatte schon vor Monaten prophezeit: „Abu Dhabi wird unser bestes Rennen.“ Der Spanier erklärt seinen Optimismus mit den Erfahrungen des letzten Jahres: „Es war unser bester Grand Prix 2015. Wir waren jedes Training stark. Im Rennen stand dann leider gleich Maldonado beim Start im Weg.“

Die Streckencharakteristik ist auf den McLaren-Honda wie maßgeschneidert. Trotz der zwei langen Geraden. „Vor denen haben wir keine Angst mehr, seit wir viel mehr elektrische Leistung abliefern können“, brüstet sich Alonso. Dann fährt er fort: „Der Kurs besteht hauptsächlich aus langsamen und kurzen Kurven. Da ist unser Auto stark.“ Das Ziel für das letzten Rennen steht auch schon fest: „WM-Platz 6 vor Toro Rosso verteidigen.“ Der Unterschied beträgt 12 Punkte.

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