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Alonso zufrieden mit McLaren-Fortschritt

"Das drittbeste Chassis im Feld"

Fernando Alonso - McLaren - GP Spanien 2016 - Qualifying - Samstag - 14.5.2016 Foto: Wilhelm 71 Bilder

McLaren-Honda brachte zum ersten Mal ein Auto in das Top Ten-Finale der Qualifikation. Das ist ein weiterer Schritt hin zu einem regelmäßigen Punktekandidaten. Fernando Alonso lobte nach seiner Trainingsanalyse: "Wir haben das drittbeste Chassis hinter Mercedes und Red Bull."

14.05.2016 Michael Schmidt

Die Formkurve von McLaren-Honda zeigt bergauf. Allerdings in kleinen Schritten. Fernando Alonso und Jenson Button starten beim GP Spanien von den Plätzen 10 und 12. Zum ersten Mal in diesem Jahr steht damit ein Auto des zweitältesten Formel 1-Teams in den Top Ten. Das Streckenlayout kam dem McLaren MP4-31 entgegen. Der Motor spielt in Barcelona nicht die entscheidende Rolle.

Fernando Alonso stufte seinen Sprung ins Q3 als kleinen Schritt auf dem richtigen Weg ein. "Es ist ein Etappenziel. Das nächste muss sein, regelmäßig in die Punkte zu fahren, dann aufs Podium. Unser Weg ist ein bisschen ein Auf und Ab, aber die generelle Richtung stimmt." Barcelona ist laut Alonso ein Kurs, der die Stärken und Schwächen eines Autos gut aufzeigt: "Es gibt alle Arten von Kurven, aber es gibt auch eine lange Gerade. Hier siehst du, was dein Auto kann."

Honda will in zwei Schritten aufrüsten

Am Ende der Zielgeraden fehlen den McLaren-Piloten 12 km/h auf die schnellsten Autos. Am Zielstrich sind es nur 7 km/h. Das deckt sich mit der Analyse von Teamchef Eric Boullier: "Wir verlieren hauptsächlich auf der zweiten Hälfte der Geraden Zeit." Das ist Motor-Power und auch ein bisschen Luftwiderstand. Honda-Rennleiter Yusuke Hasegawa verspricht Besserung. In Kanada soll der erste Schritt kommen, in Spa der zweite.

Mit dem Chassis wollte McLaren in Barcelona eigentlich die Nummer 1 sein. So hatte es Alonso bei den Wintertestfahrten angekündigt. Der Spanier korrigierte sich: "Im Augenblick haben wir das drittbeste Chassis. Das belegt der jeweils dritte Sektor in Sochi und hier. Da sind nur Mercedes und Red Bull schneller als wir. Ferrari, Williams und Force India liegen hinter uns." Tatsächlich war Alonso mit 29,198 Sekunden nur vier Zehntel langsamer als Lewis Hamilton und zwei Zehntel als Daniel Ricciardo. Wo fehlt es noch? "Wir brauchen mehr mechanischen Grip." Für Boullier ist die Formel einfach: "Mehr Power bedeutet mehr Abtrieb."

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