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Alonso zweifelt Fric-Vorteile an

"Wie ein anderer Reifen“

Fernando Alonso - GP England 2014 Foto: xpb 117 Bilder

Fernando Alonso hält die Aufregung um Fric für überzogen. Für ihn ist das unausgesprochene Verbot wie der Wechsel von einem Reifentyp auf den anderen. Der eine wird sich besser anpassen als der andere, und alle werden ein bisschen langsamer sein.

17.07.2014 Michael Schmidt

Alonso hält Fric-Hickhack für übertrieben

Ferrari will Fric schon seit einem Jahr loswerden. Immer wieder haben die Italiener bei Sitzungen der Technikchefs auf die hohen Kosten hingewiesen, und darauf, dass es irgendwann jeder an Bord haben würde. Kritiker behaupten, der Grund für die Ablehnung wären nicht die Kosten gewesen, sondern technische Nachteile gegenüber der Konkurrenz. Interessanterweise hat Ferrari wie alle anderen Teams auch im Rahmen der Formel 1-Kommission für den Verbleib von Fric bestimmt.

Fernando Alonso hält den Hickhack um das vernetzte Fahrwerk für übertrieben. "Diese Systeme sind schon seit einigen Jahren in Formel 1-Autos eingebaut. Für den Fahrer ändert sich praktisch nichts. Das ist wie wenn du statt einem weichen Reifen plötzlich einen harten fahren musst. Alle werden langsamer, und die einen passen sich besser an als die anderen."

Neues Kühlpaket für Ferrari zum Hockenheim-GP

Mit anderen Worten: Ferrari wird ohne Fric weder plötzlich gewinnen, noch ins untere Tabellendrittel abrutschen. Dabei stehen die Vorzeichen nicht besonders gut. Es ist Hitze angesagt, Pirelli packt die weichen Reifenmischungen aus, und die Streckencharakteristik ist ähnlich. "Wir waren unter diesen Bedingungen nicht besonders stark in Kanada", räumt Alonso ein, will daraus aber keine Rückschlüsse für Hockenheim ableiten: "Wir haben hier ein neues Kühlpaket, was einige unserer Probleme lösen sollte. Außerdem waren wir immer stark in Hockenheim." Die Statistik gibt dem Spanier Recht. Alonso hat 2010 und 2012 im Motodrom gewonnen.

Ferrari darf sich keine Blöße mehr geben. "Der Kampf zwischen den Plätzen 2 und 6 wird unheimlich eng. Unser Ziel muss es sein, den Rückstand auf Red Bull zu verkürzen und den Vorsprung auf Williams auszubauen."

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