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Alonsos Schlachtplan für das Rennen

"Der Angriff kommt in den Kurven 3 und 4"

Fernando Alonso GP Korea 2013 Foto: xpb 54 Bilder

Ferrari fährt beim GP Korea aus der dritten Startreihe los. Für Fernando Alonso und Felipe Massa ist das die ideale Startposition. Die roten Autos haben den besten Top-Speed und gute Starts. Alonso hat bereits einen Schlachtplan für die Startrunde im Kopf. Einzige Sorge ist der ungewohnt hohe Reifenabbau am Ferrari.

05.10.2013 Michael Schmidt

Mehr geht nicht für Ferrari. Im Training sind Fernando Alonso und Felipe Massa auf den Plätzen 6 und 7 gelandet. Wegen Mark Webbers Strafversetzung starten die beiden Ferrari-Piloten aus der dritten Reihe. Alonso gibt zu, seine Q3-Runde zu schnell angegangen zu sein. Im letzten Abschnitt nahm ihm Sebastian Vettel 0,439 Sekunden ab.

Alonso sorgt für Reifen-Diskussion

"Ich habe dafür im letzten Sektor bezahlt. Leider halten die Reifen nicht länger als fünf Kilometer. Deshalb ist es am besten, wenn du die ganze Runde nur mit 95 Prozent fährst. Das ist nicht normal. Wir müssen leider sagen, dass die Qualität der Reifen grenzwertig ist."

Pirelli-Sportchef Paul Hembery konterte die Kritik mit deftigen Worten: "Ich respektiere Fernando Alonso als einen der besten Fahrer. Umso enttäuschter bin ich von seinen Aussagen. Sowas erwartet man nicht von einem solchen Champion. Ich kann ihm nur raten, dass er sich mal beim baldigen vierfachen Weltmeister Anregungen holt, wie man mit den Reifen umgehen sollte."

Für die schlechte Ferrari-Leistung wollte Alonso die Gummis aber gar nicht verantwortlich machen: "Die Reifen sind für alle gleich. Egal, welche Reifen man uns geben würde, es hätte uns nicht schneller gemacht. Mir fehlen vier Zehntel zu Rosberg. Ich hätte noch 100 Satz Reifen haben können, und hätte die Lücke trotzdem nicht geschlossen."

Alonso sieht Webber und Sauber als Bedrohung

Ferrari müsse sich damit abfinden, dass man je nach Strecke dritte oder vierte Kraft ist, meint Alonso: "Wir kennen unsere Schwäche am Samstag. Normalerweise können wir uns am Sonntag steigern. Deshalb schaffen wir es seit vier Jahren fast regelmäßig, das Maximum an Punkten zu holen. Das ist unsere Stärke." Ob sie ausreicht, Ferrari den zweiten Platz im Konstrukteurspokal zu sichern? "Das wird eine schwere Aufgabe. Unser Defizit auf die Spitze beträgt zwischen einer halben und einer Sekunde."

Vor dem GP Korea machen sich die Ferrari-Fahrer sogar Sorgen, dass diesmal die Fahrt am Sonntag rückwärts geht. Bei den Dauerläufen ergaben sich massive Probleme mit den Reifen. Körnen rechts vorne, massiver Gripverlust auf die Distanz. "Das ist völlig unüblich für uns und könnte uns im Rennen das Leben schwermachen. Webber und beide Sauber sind für uns eine Bedrohung."

Ferrari hat den besten Top-Speed

Sollte die zunehmende Gummiauflage auf der Strecke die Reifenprobleme reduzieren und Ferrari seine Sonntags-Leistung abrufen können, dann sind Alonso und Massa gut gerüstet. Die beiden Ferrari-Fahrer haben mit 320,0 und 319,4 km/h den höchsten Top-Speed im Feld. Und sie haben üblicherweise die besten Starts. "Der Start ist hier nicht so wichtig wie in Singapur", schwächt Alonso ab.

Es sind nämlich nur 250 Meter von der ersten Startreihe bis zum Bremspunkt der ersten Kurve. Alonso erwartet deshalb beim Spurt in die erste Kurve keine großen Platzverschiebungen. "Der Angriff kommt in den Kurven 3 und 4. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es in diesen Kurven beim Start immer heiß hergegangen ist." Auch im weiteren Verlauf des Rennens gibt es Möglichkeiten sich zu verbessern. "Hier ist das Überholen mit DRS relativ einfach." Sehen wir vielleicht zum vierten Mal in Folge den Zieleinlauf Vettel-Alonso?

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