Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Alonsos Versteckspiel geht weiter

"Ich weiß, wo ich fahre"

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 4. Oktober 2014 Foto: xpb 94 Bilder

Fernando Alonso lässt die Katze nicht aus dem Sack. Auf Fragen nach seiner Zukunft blockt der Spanier ab und behauptet, es laufe alles nach Plan. Immerhin schließt er ein Jahr Pause praktisch aus.

30.10.2014 Michael Schmidt

Diese Frage wird Fernando Alonso nicht los. Wissen Sie, wo Sie nächstes Jahr fahren? Und wann Sie etwas mitteilen können? Der Spanier lacht vergnügt in die Kamera und leiert seine Standardsätze herunter, jedes Mal ein bisschen anders verpackt:"Ja, ich weiß, wo ich nächstes Jahr fahre. Mehr oder weniger." Was sagt uns das? Alonso hat noch nirgendwo unterschrieben. Dann wiederholt er die Aussagen von Sotschi: "Ich tue das Beste für meine Zukunft und für die Zukunft von Ferrari. Im Augenblick haben die letzten drei Rennen Priorität. Ich will helfen, dass Ferrari sich in der Konstrukteurs-WM verbessern kann."

Auszeit ist für Alonso eher unwahrscheinlich

Doch über die aktuelle Situation auf der Rennstrecke will keiner etwas wissen. Alle Fragen zielen darauf hin, was der zweifache Weltmeister im nächsten Jahr macht. Und da kommt auch das Jahr Auszeit wieder zur Sprache. Alonso glaubt nicht, dass ihm eine Pause schaden würde. "Es ist zwar unwahrscheinlich, dass ich nicht fahre, aber ich glaube, dass der Schaden gering wäre. Die Regeln bleiben ja gleich. Und schauen Sie sich Kimi an. Er war zwei Jahre nicht da und sofort wieder schnell."

Auf weiteres Nachhaken setzt Alonso das Versteckspiel fort: "In meinem Kopf sind viele ambitionierte Pläne. Alles, was ich mir seit drei Monaten vornehme, läuft nach Plan. Es hat sich wegen des Unfalls von Jules Bianchi nur ein wenig verzögert. Wenn meine Pläne eintreten, werden alle verstehen, warum ich mich so entschieden habe." Gibt es vielleicht die ganz große Überraschung? Alonso schüttelt den Kopf: "Von Überraschung kann man nicht mehr reden. In den viele Gerüchten, die herumschwirren, wurden ja bereits alle Möglichkeiten abgedeckt."

Keinen dritten Titel, aber wenigstens Respekt

Immerhin gibt der 32fache GP-Sieger zu, dass er vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seiner Karriere stehe. Das nächste Team könnte seine letzte Station sein. Wenn er die falsche Wahl trifft, ist es auch mit dem dritten WM-Titel vorbei. "Vielleicht war ich in meiner Karriere nicht immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz. Aber ich habe in den letzten fünf Jahren bei Ferrari viel Respekt gewonnen. Respekt, den ich 2009 noch nicht hatte. Das ist auch etwas wert, weil mir das keiner mehr nehmen kann." Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass Ferrari und Alonso sich in der Frage ihrer Trennung nähergekommen sind. Offenbar ist Ferrari bereit, eine Ablösesumme für den Fall zu zahlen, dass Alonso im nächsten Jahr nicht fährt. Es geht nur noch um die Höhe des Betrages.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden