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Angriffsverbot für Rosberg

Von den Bremsen ausgebremst

Lewis Hamilton - GP Kanada 2015 Foto: xpb 66 Bilder

Nico Rosberg blieb im Rennen von Montreal wieder einmal keine Chance im Stallduell. 70 Runden schaute er Teamkollege Lewis Hamilton in den Heckflügel. Kaum kam er mal näher, wurde er vom Kommandostand zurückgepfiffen.

07.06.2015 Tobias Grüner

Nach 2 Siegen in Barcelona und Monaco erlebte Nico Rosberg in Montreal ein frustrierendes Wochenende. Die Chance auf den Sieg verlor er schon im Qualifying, wie er nach dem Rennen analysierte: "Er war am Start wieder vorne. Danach ist es einfach sauschwierig einen zu überholen, der das gleiche Auto hat."

Bremsen verhindern Rosberg-Angriff

Rosberg versuchte Hamilton stets unter Druck zu setzen. "Ich musste immer volle Kanne fahren und auf einen Fehler hoffen, doch der kam leider nicht." Zwischendurch schaffte es der Deutsche zwar immer wieder, sich in den Windschatten des Schwesterautos zu setzen, doch zu einem echten Angriff reichte es nicht.

Gerne hätte Rosberg härter attackiert. Doch dabei spielten die Bremsen nicht mit. Immer wieder kam die Aufforderung von der Box, die Kühlung der Carbonstopper sicherzustellen: "Die Bremsen waren am Anschlag. Teilweise durfte ich gar nicht attackieren. Jedes Mal wenn ich näher rangekommen bin, musste ich mich wieder zurückfallen lassen", erklärt Rosberg.

Vor allem zur Mitte des Rennens schien sich eine Chance aufzutun: "Er musste zu Beginn des zweiten Stints mehr Spritsparen als ich. Davon konnte ich aber nicht profitieren, weil meine Bremsen gleichzeitig am Limit waren. Da musste ich mich dann wieder zurückfallen lassen."

Diskussion über Funksprüche

Rosberg hoffte noch auf eine Schlussoffensive. Doch auch die fiel aus. Für kleinere Diskussionen im Fahrerlager sorgten Funksprüche des Kommandostands an die Mercedes-Fahrer. Rosberg hatte gefragt, wie es mit der Spritmenge beim Teamkollegen aussieht. Mit dem Hinweis, dass solche Informationen nicht erlaubt seien, wurde eine Antwort verweigert.

"Ich hätte es gerne gewusst, wie es bei ihm aussieht. Das hätte mir vielleicht geholfen, meine Attacke besser zu planen", so Rosberg. Etwas stutzig machte ein Funkspruch an den Rivalen, der zu einem früheren Zeitpunkt des Rennens im Fernsehen eingespielt wurde. Hamilton wurde dabei informiert, dass Rosberg in Sachen Sprit besser dastehe, dafür aber Probleme mit den Bremsen habe.

Teamchef Toto Wolff wollte die Situation nicht kommentieren. "Ich muss mir das erst im Flieger nach Hause anschauen. Ich weiß nicht, warum es in die eine Richtung gegangen ist, in die andere aber nicht."

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