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Arrivabene zu Vettel-Kvyat-Crash

"Hätte Sebastian fliegen sollen?"

Sebastian Vettel  Ferrari - Formel 1 - GP Russland - 1. Mai 2016 Foto: Sebastian Vettel Ferrari - Formel 1 - GP Russland - 1. Mai 2016 54 Bilder

Maurizio Arrivabene muss sich vorkommen wie im falschen Film. Der Ferrari-Teamchef musste mit anschauen, wie Sebastian Vettel von Daniil Kvyat abgeräumt wurde. Für ihn trägt klar der Red Bull-Pilot die Schuld.

02.05.2016 Bianca Leppert

In der Haut von Maurizio Arrivabene will zurzeit vermutlich niemand im Fahrerlager stecken. Zwar holte Kimi Räikkönen einen Podiumsplatz im GP Russland, aber einen echten Aufwärtstrend kann man bei den Roten nicht erkennen. Wären sie nicht ohnehin schon genug mit sich selbst beschäftigt, vermasselte der Scuderia auch noch Daniil Kvyat die Tour. Der Russe torpedierte Sebastian Vettel am Start gleich zwei Mal, woraufhin der Deutsche in der Mauer landete.

Nächste Schlappe für Ferrari

Die Erklärung, Vettel habe verlangsamt und Kvyat sei deshalb auf ihn aufgefahren, will Arrivabene nicht gelten lassen. "Natürlich wurde er langsamer - weil Kvyat ihn getroffen hat. Was hätte Sebastian tun sollen? Fliegen? Wenn man sich die Bilder anschaut, ist die Situation klar."

Vettel berichtete seinem Chef von einer ersten kleinen Berührung und einer folgenden heftigen. "Wenn du jemanden triffst und er wird langsamer, heißt das nicht, dass du ihn noch einmal treffen musst. Dafür brauchen wir keine Telemetrie." In China war Arrivabene der Kollision zwischen Vettel und Kvyat noch neutral gegenüber eingestellt. In Russland war für ihn das Maß voll. "Dieses Mal gibt es keine Entschuldigung, für das was passiert ist."

Für Ferrari ist nach der Schlappe von Russland nun weiter harte Arbeit angesagt. Selbst obwohl die Mercedes-Piloten beide durch Motorenprobleme eingeschränkt waren, konnte Räikkönen keinen Stich machen. "Erstens dürfen keine Fehler mehr von unserer Seite passieren", meint der Scuderia-Boss. "Zweitens vertraue ich darauf, dass unsere Leistung besser ist als die, die wir bisher gezeigt haben. Die Charakteristika der Strecken, die nun kommen und die Token für den Motor werden uns helfen. Natürlich schlafen die anderen nicht, deshalb müssen wir kämpfen."

Obwohl es alles andere als nach Plan läuft, bemüht man sich weiter um eine positive Haltung. Allerdings klingen Arrivabenes Parolen schon äußerst optimistisch. "Wir geben nicht auf. Es sind noch 425 Punkte zu holen. Wenn man nur die nächsten fünf Rennen gewinnt, ist alles wieder offen."

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