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Aufatmen trotz Nullrunde

Force India löst Reifenproblem

Sergio Perez - GP Spanien 2015 Foto: xpb 37 Bilder

Der GP Spanien brachte für Force India die dritte Nullrunde im fünften Rennen. Sie war wegen der Streckencharakteristik erwartet worden. Trotzdem gab es ein positives Ergebnis: Das Reifenmanagement ist jetzt wieder im Griff. Und der Zeitplan für die B-Version steht.

14.05.2015 Michael Schmidt

Force India schrieb Barcelona schon im Vorfeld ab. Für ein Auto, das zu wenig Abtrieb hat, waren die Kurvenfolgen der Strecke und die harten Reifen aus dem Pirelli-Sortiment Gift. Außerdem blieben die geplanten Modifikationen für den anschließenden Test im Transporter. Für die neue Vorderradaufhängung fehlten die zugehörigen Bremssättel. Die hydromechanische Hinterradaufhängung sollte ihre Feuertaufe nicht bei einem GP-Wochenende erleben.

Force India in Spanien ohne Chance auf Punkte

Beide Technik-Neuheiten hob sich Force India für die Testfahrten nach dem Grand Prix auf. "Sie hätten uns auf dieser Strecke auch nicht viel weiter nach vorne gebracht", beschwichtigt Technikchef Andy Green. Sicher nicht von den Startplätzen 17 und 18 in die Top Ten und sicher auch nicht vom Rennergebnis mit den Positionen 13 und 15 in die Punkteränge.

Trotzdem gab es für Force India auch eine positive Nachricht. Der Grund für den hohen Reifenverschleiß ist gefunden und behoben. Er liegt im Fahrwerk. Die Autos werden etwas weicher abgestimmt. "Jetzt können wir wieder mit gleich vielen Boxenstopps fahren wie die Konkurrenz und zwischendrin richtig Gas geben", freute sich Sportchef Otmar Szafnauer. Für Nico Hülkenberg und Sergio Perez zahlte es sich nicht aus.

Perez versuchte es mit einer Zweistopp-Strategie. 30 Runden auf einer Medium-Garnitur sind der Beweis dafür, dass die Reifen jetzt halten. Hülkenberg erlebte das gleiche Schicksal wie in Bahrain. Seine Dreistopp-Strategie brachte ihn immer wieder in den Verkehr. "Wir hatten leider nie die Position auf der Strecke, um das meiste aus meiner Taktik zu machen. Aber auch bei einem Rennen in sauberer Luft hätte es nicht für Punkte gereicht."

VJM08 muss nochmal durch den Crashtest

Die Force India-Fahrer müssen noch 3 Rennen leiden. Beim GP England kommt endlich die B-Version. Sie wird am Red Bull-Ring nach dem GP Österreich mit Chassis Nummer 3 getestet. Da sich auch das Chassis im vorderen Bereich ändert, muss der VJM08 noch einmal durch den Crashtest. Chassis 1 und 2 werden vor Silverstone dann noch angepasst.

Das gute am Kalender: Mit Monte Carlo, Montreal und dem Red Bull-Ring folgen drei Strecken, auf denen auch mit dem aktuellen Modell Punkte möglich sind. "Kurze Kurven und weiche Reifen kommen uns entgegen", sagt Green. Teammanager Andy Stevenson schiebt hinterher: "Jetzt haben wir auch wieder den Mercedes-Faktor. Seit wir den Power-Modus öfter abrufen dürfen."

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