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Auftakt zum WM-Duell

Vettel führt 2:0 gegen Alonso

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP USA - Austin - 16. November 2012 Foto: xpb 99 Bilder

Der erste Trainingstag in Austin drängt Red Bull in die Favoritenrolle. Sebastian Vettel gewann beide Trainingssitzungen mit deutlichem Abstand. Fernando Alonso platzierte sich zwei Mal als Dritter. Der Spanier redet sich Mut zu. Im Vergleich zu den letzten Rennen ist das Freitagsergebnis eine klare Steigerung.

16.11.2012 Michael Schmidt

Das Austin-Wochenende begann fast perfekt für Sebastian Vettel. Wäre da nicht in der zweiten Trainingssitzung ein Wasserleck an seinem Renault-Motor aufgetreten, das ihn bis zur 70. Minute in der Boxengarage festhielt. Dann ging Vettel auf die Strecke, drehte 17 Runden und markierte wie am Vormittag eine überlegene Bestzeit. Damit steht es im Vorgeplänkel des WM-Duells 2:0 für Vettel.

Bislang nur ein Red Bull schnell

Teamkollege Mark Webber lag 0,757 Sekunden zurück, Fernando Alonso 0,765 Sekunden. Ein Klassenunterschied. Der Titelverteidiger fuhr seine Bestzeit in der fünften fliegenden Runde, Webber in seiner vierten, Alonso in seiner achten. "Vettel fährt in absoluter Hochform", lobte Teamberater Helmut Marko. "Nicht einmal der Defekt hat ihn aus der Ruhe gebracht. Danach hat er fünf Runden gebraucht, und er war schneller als der Rest."

Ein kleiner Vorwurf an Teamkollege Mark Webber: "Bis jetzt ist nur ein Auto von uns richtig schnell." Einziger Kritikpunkt von Marko: "Vettel war in dem Longrun mit seinem Setup noch nicht hundertprozentig zufrieden."

Alonso setzt auf Stärke im Rennen

Fernando Alonso drehte am Nachmittag doppelt so viele Runden wie sein WM-Rivale, und obwohl der Spanier sichtlich am Limit kämpfte, war an Vettels Rundenzeiten nicht zu denken. "Es ist keine Überraschung, wenn die beiden Red Bull vorne liegen. Ich kann mich nur wiederholen. Die haben das schnellste Paket und wir das beste Team."

Alonso erwartet auch in der Qualifikation eine Red Bull-Doppelführung. "Das ist der Normalfall. Eigentlich müssten sie auch im Rennen auf den ersten beiden Plätzen landen, doch im Rennen läuft eben nicht immer alles normal. Da profitieren wir von der guten Fahrbarkeit unseres Autos. Ich schreibe diesen Grand Prix noch nicht ab. Auch den WM-Titel nicht. Unsere Aufgabe liegt auf der Hand. Ich muss elf Punkte mehr als Vettel machen und glaube immer noch, dass dies möglich ist."

Alonso sieht Ferrari verbessert

Wenn Alonso Red Bull ärgern will, ist am Samstag der dritte Startplatz Pflicht. Das hat er am Freitag zwei Mal geschafft. "Im Vergleich zu Abu Dhabi ist das ein klarer Fortschritt. Vor 14 Tagen waren wir im Training Siebter und Achter, und ich konnte im Rennen drei Punkte auf Vettel gutmachen."

Der Ferrari-Pilot will aber nicht zu euphorisch sein. "Wir haben am Freitag schon öfter stärker ausgesehen, als wir am Samstag dann waren. Ich rechne noch mit dem Angriff von Lotus und McLaren. Entweder zeigen die am Freitag nie alles, oder sie werden samstags aus irgendeinem anderen Grund stärker."

Mit den Modifikationen am Diffusor, den Flügeln und den Rückspiegeln war Alonso zufrieden. "Sie scheinen zu funktionieren. Für ein endgültiges Urteil müssen wir die Daten checken. Es ist ein kleiner Fortschritt, der uns aber nicht viel weiterbringt, weil auch die anderen Fortschritte gemacht haben."

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