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Ausfall in Hockenheim

Mysteriöser Bedienungsfehler stoppt Sutil

Adrian Sutil - Sauber - Formel 1 - GP Ungarn - 24. Juli 2014 Foto: xpb 68 Bilder

Ein Bedienungsfehler war der Grund für den Ausfall von Adrian Sutil beim GP Deutschland. Aber was lief genau schief? Der Wahlschweizer machte ein Geheimnis daraus.

24.07.2014 Bianca Leppert

Es waren kuriose Bilder in Hockenheim: Adrian Sutil kam gerade durch die Rechtskurve vor der Start- und Zielgeraden und plötzlich brach sein Sauber wie von Geisterhand aus. Dabei hatten die Schweizer ausgerechnet dieses Mal große Hoffnungen auf Punkte. Wie konnte das passieren?

Sutil will nicht ins Detail gehen

"Wir haben das Problem gefunden und identifiziert", gab sich Sutil wortkarg am Hungaroring. Auf Nachfrage nach mehr Details, wich er aus. Es sei zu kompliziert, den Vorfall zu erklären. Kurz nach dem Rennen sprach er noch von Problemen mit dem Gaspedal. Teamchefin Monisha Kaltenborn sprach nach Hockenheim von einem Bedienungsfehler.

Sutils Antwort darauf: "Es gab aus gewissen Gründen einen Bedienungsfehler, den man aus Fahrersicht aber nicht wissen kann." Ähnlichkeiten zu Kimi Räikkönens Dreher im Training und im Rennen zum GP Kanada seien Laut Sutil nicht vond er Hand zu weisen. Bei Ferrari vermutete man damals Softwareprobleme als Ursache.

Für Sauber war der Ausrutscher besonders ärgerlich. Schon wieder reiste man mit leeren Händen ab. Sutil will aber nicht nur alles negativ sehen. "Das Rennen hat zu 90 Prozent Hoffnung gemacht. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und mit vielen Teams wie Ferrari, Toro Rosso und Force India gekämpft. Das ist uns bisher nicht gelungen und deshalb ein Fortschritt."

Eine Erklärung für den Aufschwung sieht Sutil darin, dass sich durch den FRIC-Verzicht das Kräfteverhältnis verändert hat. Sprich: Der Verzicht auf das interaktive Fahrwerk hat Sauber offensichtlich nicht sehr weh getan, was bedeutet, dass es wohl auch nie richtig gut funktioniert hat.

Vor allem im Hinblick auf die nächste Saison mahnt der Bayer nun, weiter motiviert zu bleiben. "Wir müssen dieses Jahr Fortschritte machen, damit das Auto im nächsten Jahr entsprechend wird", sagt er. Denn nach Sutils Ansicht, hängt die Leistung zu 80 Prozent vom Auto und nur 20 Prozent vom Fahrer ab.

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