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Melbourne-Strafe

Sebastian Vettel erhält zweite Chance

GP Australien Foto: Wolfgang Wilhelm 41 Bilder

Wegen seines Manövers gegen Robert Kubica in Melbourne sollte Sebastian Vettel in Malaysia um zehn Startplätze zurückversetzt werden. Am Donnerstag (2.4.) wird der Fall aber noch einmal neu verhandelt.

01.04.2009 Michael Schmidt

Die Sportkommissare haben am Donnerstag vor dem GP Malaysia viel zu tun. Um 13.00 Uhr wurde der Fall Hamilton-Trulli neu verhandelt (Ergebnis steht noch aus). Um 17.00 Uhr hat Sebastian Vettel einen Termin bei den extra angereisten Sportkommissaren vom GP Australien.
 
Es geht um seine Strafversetzung um zehn Startplätze wegen seiner Kollision mit Robert Kubica in der viertletzten Runde von Melbourne. Red Bull und Vettel finden die Strafe zu hart. Sie wollen neues Beweismaterial präsentieren, das den Fahrer entlasten soll.

Vettel kämpfte in der Endphase des Rennens mit körnenden Reifen. Besonders betroffen der linke Vorderreifen. "Ich habe die Dinger wirklich vorsichtig angefahren. Doch dann ging es von einer Runde zur anderen los." Als Kubica mit seinen harten Reifen von hinten anflog, fuhr Vettel schon mit dem Rücken zur Wand. "Beim Bremspunkt vor der dritten Kurve war ich etwas früher dran als Robert. Ich war ja auf der schmutzigen Spur."
 

Der BMW lag beim Einlenkpunkt um eine Spur vorne. Die Daten beweisen: Vettel löste die Bremse, gab aber nicht Gas. Er fuhr die Rechtskurve ganz innen mit dem gleichen Radius wie in der Runde zuvor an. Kubica glaubte, den Red Bull bereits hinter sich gelassen zu haben und lenkte ein. Bei dem geringen Versatz der beiden Autos hätte er den Red Bull eigentlich sehen müssen. "Auf dem Platz, den mir Robert ließ hatte ich keine Chance mehr das Auto herumzukriegen." Der körnende linke Vorderreifen war dabei nicht hilfreich.

Vettel berührte den BMW mit dem Frontflügel, und das erst löst die eigentliche Kollision aus. Der Red Bull hatte nun vorne gar keinen Grip mehr und rutschte geradeaus in Kubicas BMW. "Früher mit den schmaleren Frontflügeln hätte ich den BMW mit dem linken Vorderreifen am Seitenkasten berührt, und es wäre nicht viel passiert", glaubt Vettel. Red Bull versucht den Sachverhalt nun mit Daten und Videos zu stützen. Zehn Startplätze sind ein gewichtiges Argument. Damit wäre Vettel doppelt bestraft. Da lohnt es sich zu kämpfen.

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