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Autodromo Hermanos Rodriguez

Die erste Runde in Mexiko-City

F1 2015 - GP Mexiko - Simulation Foto: Codemasters 53 Bilder

Der Grand Prix von Mexiko feiert am 1. November 2015 sein Formel 1-Comeback. Wir haben jetzt schon die ersten Runden auf dem umgebauten Autodromo Hermanos Rodriguez gedreht und zeigen, warum sich Fans und Fahrer auf die Strecke freuen können.

07.08.2015 Tobias Grüner

Nach 23 Jahren Pause ist Mexiko wieder zurück im Formel 1-Kalender. Gesucht wird 2015 der Nachfolger von Nigel Mansell, der 1992 den letzten Siegerpokal aus dem Land der Mayas und Azteken nach Hause nahm. Ausgetragen wird das Rennen heute wie damals auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez wenige Kilometer östlich des Stadtzentrums der Mega-Metropole.

F1 2015 - GP Mexiko - Simulation
F1 Video: Mexiko aus der Onboard-Perspektive 9:20 Min.

Peraltada-Kurve fällt Umbau zum Opfer

Weil die alte Strecke nach heutigen Maßstäben viel zu gefährlich gewesen wäre, hat der deutsche F1-Architekt Hermann Tilke den Kurs umgebaut und entschärft. Führte eine Runde beim letzten Grand Prix noch über 4,421 Kilometer, sind beim neuen Layout nun nur noch 4,313 Kilometer zu bewältigen.

Der Renovierung fiel auch die berühmte Peraltada-Kurve zum Opfer. Die schnelle und langgezogene Rechtskurve vor der Zielgerade, die an die Parabolica-Kurve von Monza erinnert, war nicht mehr zu retten. Eine vielbefahrene Straße direkt dahinter verhinderte den Anbau von dringend benötigten Auslaufzonen.

Innerhalb der Peraltada-Kurve wurde nach dem Formel 1-Abschied in den 90er Jahren ein riesiges Baseball-Stadion errichtet. Das neue Layout führt die Piloten nun nicht mehr außenherum, sondern mittendurch. Eine Lücke in den Tribünen sorgt für die Anbindung an die alte Streckenführung. Mittels einer Schikane im Stadion werden die Autos verlangsamt. So bleiben sie lange im Blickfeld der Fans.

GP Mexiko - StreckenlayoutFoto: Tilke
Das neue Streckenlayout des GP Mexiko. Gut zu erkennen ist die 1,2 Kilometer lange Gerade und die S-Kurven.

Simulation errechnet Top-Speed von 328 km/h

Einige Experten kritisieren die komplett neue Passage als Micky-Maus-Kurs. Doch auf dem Rest der Strecke geht es vor allem schnell zur Sache. Am Ende der rund 1,2 Kilometer langen Zielgeraden sollen laut Simulationen 328 km/h erreicht werden. Auf einer Runde gibt es es gleich mehrere gute Überholmöglichkeiten.

Auch die legendären S-Kurven finden sich im neuen Layout wieder. Allerdings sind die schnellen Richtungswechsel, die an Suzuka oder Silverstone erinnern, nicht mehr ganz so extrem und anspruchsvoll wie noch in früheren Jahren.

Auch die ungewöhnliche Höhenlage von Mexiko-City - 2.285 Meter über dem Meeresspiegel - hat dank der modernen Turbo-Hybrid-Technik etwas an Schrecken verloren. Große Leistungseinbußen sind trotz Sauerstoffmangels nicht zu erwarten. Die Antriebsingenieure müssen die Triebwerke allerdings speziell auf die Bedingungen einstellen. Auch auf die Aerodynamik dürfte sich die dünne Luft auswirken.

Erste Mexiko-Runde im F1 2015 Game

Gut 2 Monate vor dem Grand Prix-Wochenende werden aktuell noch die letzten Baumaßnahmen an der Strecke vorgenommen. Wegen des großen Zuschauerinteresses haben sich die Veranstalter entschieden, zusätzliche Tribünen aufzustellen. Auch an der Einrichtung des neuen Boxengebäudes mit 33 Garagen muss noch gearbeitet werden. Das gesamte Areal umfasst übrigens 42 Hektar - so viel wie 60 Fußballfelder.

Wie es mal aussehen soll, wenn alles fertig ist, zeigen wir Ihnen im >> Video und in der Fotogalerie. Im Playstation-Spiel F1 2015 haben wir aus der Cockpit-Perspektive von Sebastian Vettels Ferrari bereits die ersten Runden gedreht. Bitte verzeihen Sie uns - am Ende gewinnen natürlich auch hier wieder die Silberpfeile.

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