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Badoer-Ersatz

Nico Hülkenberg gehört Williams

Nico Hülkenberg Foto: dpa 8 Bilder

Nico Hülkenberg wurde als einer der möglichen Ersatzfahrer für den enttäuschenden Ferrari-Piloten Luca Badoer gehandelt. Es gibt bei diesem Denkmodell nur einen Haken: Hülkenberg hat einen Vertrag mit Williams.

28.08.2009 Michael Schmidt

Das hat Willi Weber, der Manager von Nico Hülkenberg, gut eingefädelt. Ihm passen die Spekulationen, dass sein Schützling Ersatzfahrer für Ferrari-Pilot Luca Badoer werden könnte, gut ins Konzept. Das setzt Hülkenbergs Arbeitgeber unter Druck, für nächstes Jahr eine Entscheidung zu treffen.

Im Augenblick gehört Hülkenberg noch Williams. Sollte Ferrari je Interesse an dem derzeit Führenden der GP2-Serie bekunden, müssten sie zuerst bei Williams anfragen. Schon das würde Maranello schwer fallen. Die Beziehungen zwischen Ferrari und FOTA-Flüchtling Williams sind derzeit nicht die besten. Williams blockiert im Augenblick alle von der FOTA gewünschten Regeländerungen. Zum Beispiel die Verbannung von KERS.

Ferrari-Ausbildung für Williams

Williams hätte jedoch nichts dagegen, wenn Hülkenberg den in Valencia so enttäuschenden Badoer ersetzt. Im Gegenteil. "Wir würden Nico ausleihen, weil er so Rennpraxis für nächstes Jahr bekommen würde", sagt der Technische Direktor Sam Michael. Aus dem Satz lässt sich herauslesen, dass der englische Rennstall für 2010 mit Hülkenberg plant. Und genau deshalb ist ein Aushilfsdienst des Deutschen bei Ferrari eher unwahrscheinlich.

Sam Michael erklärt: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ferrari zustimmen würde, einen Fahrer für uns auszubilden. Es wäre etwas anderes, wenn Ferrari danach Hülkenberg behalten könnte. Dann hätten sie etwas davon."

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