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Formel 1: Sauber-Doppelausfall in Bahrain

Ärger und Enttäuschung bei Sauber

Sauber in Bahrain Foto: xpb

Nach den guten Wintertests erlebte das Sauber-Team in Bahrain eine herbe Enttäuschung. Erst das schwache Qualifying, dann zwei Technik-Ausfälle im Rennen. Nun hoffen die Schweizer auf Besserung in Australien.

14.03.2010 Tobias Grüner

Das war nicht der erwartete Neustart für das Sauber-Team: "Es war eine herbe Enttäuschung, denn mechanische Ausfälle kennen wir eigentlich nicht", erklärte Teamchef Peter Sauber nach dem verpatzten Rennwochenende von Bahrain. "Ich darf gar nicht daran denken, wenn das passiert wäre, wenn wir auf einem Punkteplatz gelegen hätten."

So ging beim Doppelausfall von Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi wenigstens nichts Zählbares verloren. Bei beiden Autos führte ein Hydraulikleck zur Aufgabe, jeweils mit unterschiedlicher Ursache. Die Art des Defekts überraschte allerdings auch Technikchef Willy Rampf. "Wir haben das schon ewig nicht mehr gehabt, dass die komplette Hydraulik zusammengebrochen ist", erklärte der Ingenieur.

Sauber einfach zu langsam

Aber auch ohne die Probleme mit der Zuverlässigkeit wäre Bahrain kein gutes Wochenende für die neuformierte Mannschaft aus Hinwil gewesen. In den Trainings fand man einfach nicht die richtige Abstimmung für die 6,299 Kilometer lange Strecke. "Es kann passieren, dass man verwachst. Das ist auch schon Großen passiert, dass man die richtige Abstimmung nicht findet", versuchte Peter Sauber zu entschuldigen.

"Unser Problem war der zweite Streckenabschnitt mit den Bodenwellen und der auch weniger Grip bot als erwartet. Der macht leider die halbe Rundenzeit aus", präzisierte Rampf das Problem. Den Fahrern macht aber keiner einen Vorwurf: "Das lag sicher nicht an den Fahrern. Die haben wirklich gutes Feedback gegeben. Da irgendwas zu suchen, wäre falsch."

Hoffnung für Melbourne

Die Truppe aus der Schweiz will das Ergebnis aber nicht überbewerten. Wegen eines schlechten Wochenendes bricht noch längst keine Panik aus. Sauber: "Im Mai sind es 40 Jahre, dass ich die Firma habe. Da gewöhnt man sich an sowas. Wir schauen vorwärts. Die Welt bricht nicht zusammen, aber der Ärger ist da."

Nach den guten Wintertests hatte das Team schon mit Punkten geliebäugelt. Rampf gibt zu, dass man gehofft hatte, es zumindest mit einem Auto in die Top Ten zu schaffen. Doch der Wunsch blieb unerfüllt. Was bleibt ist der Blick nach vorne: "Australien ist eine Strecke, die uns mehr entgegen kommt. Das Fahrzeug ist gut beim Thema Bremsstabilität."

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