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Formel 1: Diffusorstreit in Bahrain

Galgenfrist für McLaren-Mercedes

McLaren Foto: xpb 30 Bilder

Der Streit um den McLaren-Diffusor wird hinter den Kulissen ohne Nebengeräusche gelöst. McLaren darf den von der Konkurrenz beanstandeten Diffusor in Bahrain einsetzen. Ab dem GP Australien gelten neue Regeln.

13.03.2010 Michael Schmidt

Die FIA will jede Kontroverse vermeiden. Bloß kein endloser Regelstreit wie im letzten Jahr, scheint die Devise des neuen Präsidenten Jean Todt. Die Diskussionen um den McLaren-Heckflügel hat die FIA mit einer klaren Aussage beendet. Der Trick, die Strömung am Heckflügel abreißen zu lassen, ist legal.

FIA beanstandet Diffusor

Doch bei McLaren war auch noch der Diffusor beanstandet worden. Beim MP4-25 wurde das Loch für den externen Anlasser zweckentfremdet. In der letzten Ausbaustufe war es plötzlich viel größer als nötig, was den Verdacht schürte, dass McLaren damit extra Diffusorfläche gewonnen hat. Auch bei drei anderen Autos im Feld besteht der Verdacht, dass die Öffnung zweckentfremdet wird.

Anstatt die Teams zu einem sofortigen Umbau zu zwingen, will die FIA bis zum nächsten Rennen in Melbourne die Grauzone im Reglement schließen und eine klare Definition für die maximale Größe der Anlasseröffnung im Regelbuch verankern. McLaren hat also noch 14 Tage Zeit, um auf den alten Stand zurückzurüsten. Und in Bahrain einen kleinen aerodynamischen Vorteil.

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