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Bahrain-Test

Teurer aber effizienter

Williams FW31 Foto: Williams F1 23 Bilder

Die Formel 1-Gemeinde geht getrennte Wege. Kommende Woche testen Ferrari, BMW und Toyota zwei Mal vier Tage in Bahrain, während McLaren-Mercedes, Williams-Toyota, Renault und Red Bull-Renault in Europa bleiben.

08.02.2009 Michael Schmidt

Bei ihnen steht ab Montag für vier Tage Jerez auf dem Programm. Red Bull präsentiert am Montag, den 9. Februar in Andalusien sogar sein neues Auto.

Jerez 500.000 Euro günstiger

Wer mit seinen Trucks nach Jerez fährt, spart unter dem Strich eine halbe Million Euro gegenüber denen, die mit Sack und Pack an den arabischen Golf fliegen. Nicht nur, dass pro Team rund 15 Tonnen Material als Luftfracht unterwegs sind. In der Frühphase der Autoentwicklung müssen laufend neue Komponenten oder Ersatzteile nachgeflogen werden. 

Trotzdem wird sich der teure Ausflug lohnen. In Jerez ist schlechtes Wetter vorhergesagt. Am Montag und Dienstag soll es Schauer geben. Erst Mittwoch und Donnerstag werden sonnige Bedingungen prognostiziert. Angesichts der verregneten ersten Testwoche in Portimao und Mugello ist jeder weitere verlorene Testtag ein echtes Problem. Nelsinho Piquet fürchtet: "Ich hatte zwei Regentage in Portimao, und auch die ersten zwei Tage in Jerez könnte es nass sein. Wenn es dumm läuft, habe ich kaum Trockentraining vor dem Saisonstart."

Kälte in Europa

Die eigentliche Problem sind die Temperaturen. In Jerez werden zwischen 13 und 16 Grad erwartet. Da sind kaum Antworten über das Verhalten der Reifen zu erwarten. Bei den Rennen wird es deutlich wärmer sein.

2008 lag die niedrigste Temperatur bei 16 Grad. Das waren die Regenrennen von Silverstone und Monza. Die Teams in Bahrain treffen auf repräsentativere Verhältnisse. Der Wetterbericht spricht von Sonne bis leicht bewölkt. Die Quecksilbersäule soll nachmittags bis 25 Grad steigen.

Knackpunkt Reifenproblematik

Toyota-Technikchef Pascal Vasselon kann die Teams nicht verstehen, die aus Kostengründen im kalten Europa bleiben: "Die wichtigste Aufgabe in diesem Jahr wird es sein, den Abbau der Hinterreifen zu kontrollieren, das Körnen zu minimieren, und das Fenster zu finden, in dem die Slicks optimal haften. Wer das bis zum Saisonstart nicht erkennt, wird ein Problem bekommen. Deshalb gehen wir nach Bahrain. Nur dort kann man sich auf die Reifenproblematik optimal vorbereiten. Bei den Temperaturen in Europa kannst du nur Funktionstests fahren."

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