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Bald nur noch ein deutscher GP?

Foto: Wolfgang Wilhelm

Bernie Ecclestone droht wieder mal mit Umzug. Um für einen türkischen Grand Prix Platz im Kalender zu schaffen, könnte eines der deutschen Formel 1-Rennen über die Klinge springen.

03.08.2004

Zur Zeit umfasst der Kalender 18 Rennen, im provisorischen Kalender für 2005 sind sogar 19 Termine vorgesehen. Der freie Platz ist für den Grand Prix der Türkei vorgesehen. Es ist aber keineswegs sicher, dass das Rennen in Istanbul zusätzlich gefahren wird. Bernie Ecclestone überlegt, stattdessen ein anderes Rennen zu streichen.

Dabei stehen die beiden deutschen Grand Prix weit vorn im Schussfeld. Im Concorde-Abkommen sind maximal 17 Rennen vereinbart. Für die Austragung des 17. Rennens erhält jedes Team eine halbe Million Dollar Antrittsgeld aus Ecclestones Schatulle. Beim 18. Rennen sind für die Topteams sogar je drei Millionen fällig, die letzten drei Teams kassieren immer noch eineinhalb Millionen Dollar. Unterm Strich werden 22,5 Millionen fällig.

20 Millionen, um im Kalender zu bleiben.

Weil Ecclestone die Summe nicht allein zahlen will, nötigt er die Veranstalter der wackelnden Rennen zu Subventionen. In dieser Saison musste der kanadische Veranstalter mit Hilfe des Staates 20 Millionen Dollar überweisen, um weiter im Formel 1-Kalender zu bleiben. In Europa steht wegen veralteter Strecke vor allem Imola auf Ecclestones schwarzer Liste. Doch in Italien gibt es Bestrebungen das nötige Geld für einen Umbau aufzutreiben.

So liegt der schwarze Peter bei den deutschen Rennen. Durch das Tabakwerbeverbot und weil die Tribünen an der Nürburg und in Hockenheim längst nicht mehr voll sind, ist das Interesse von Ecclestone an den deutschen GPs gesunken. Beide Veranstalter können sich Extra-Zahlungen an die Teams nicht leisten. Die jüngst unterzeichneten Verträge mit beiden Rennstrecken sind offenbar nicht wasserdicht. Denkbar wäre für Ecclestone ein abwechselnd im Badischen und in der Eifel ausgetragener Großer Preis von Deutschland.

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