Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1: Nico Rosberg zufrieden mit Test

"Es fehlt nur noch Feintuning"

Barcelona F1-Test 2010 Foto: xpb 37 Bilder

Die Mienen bei Mercedes entspannen sich. Nachdem man sich zu Beginn der Testfahrten noch mit Balanceproblemen bei unterschiedlichen Spritladungen herumschlug, kommt der Silberpfeil langsam in Fahrt. Sein Fazit: "Wir stehen gut da."

26.02.2010 Michael Schmidt

Nico Rosberg nimmt das Testergebnis gelassen. Er weiß, dass die drittbeste Zeit des Tages nicht viel aussagt, bei so vielen Variablen, die die Formel 1-Generation 2010 offenlässt. Es ist das Gefühl, was zählt. Und das stimmt den 24-jährigen Deutschen positiv.

"Wir stehen gut da." Trotz der holprigen Anfangsphase, die Rosberg aber als normal einstuft: "Wir haben das Setup noch nicht so getroffen, wie es sein muss, doch die Basis ist gut. Es fehlt nur noch das Feintuning."

Mercedes erwartet großen Schritt bis Bahrain

Rosberg setzt voll auf das neue Aerodynamikpaket für den neuen Mercedes GP W01, dessen erste Komponenten in der Nacht zum zweiten Testtag in Barcelona eingetroffen sind, das aber erst in Bahrain komplettiert werden wird. Die Daten sagen ihm: "Das wird ein großer Schritt, vor allem der zwischen Barcelona und Bahrain."

Und weil das Auto dann ein anderes sein wird als jetzt in Barcelona, muss man sich über das eine oder andere Setup-Problem nicht groß aufregen: "Es macht gar keinen Sinn, alles bis ins Detail auszutüfteln. Hauptsache die grobe Richtung stimmt."

Roberg: "Wir sind nah dran"

Bis jetzt teste man eine Basisversion, um mehr über die Reifen und die Gewichtsverteilung zu lernen. Nur: Das tut die Konkurrenz auch. Keiner hat bis jetzt seine letzten Pfeile aus dem Köcher geholt. Barcelona ist der ultimative Richtwert. Und da traut sich Rosberg nach dem ersten Testtag frech zu sagen: "Schlimmstenfalls sind wir nah dran."

Mark Webbers Bestzeit war auch nach Rosbergs Einschätzung ein guter Wert. "Wenn ich mir dann aber andere Runden anschaue, dann ist es nicht mehr so toll." Mit der Einschränkung: "Man glaubt zu verstehen, was die anderen machen, aber man weiß es nicht genau." Nur wenn die Sprache auf Michael Schumacher kommt, wird Rosberg einsilbig. Einen Vergleich zwischen sich und dem Rekordweltmeister will er nicht anstellen. Nur so viel: "Ich habe ein gutes Gefühl und fühle mich wohl in meinem Silberpfeil." Mercedes sagt Danke.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden