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Williams-Pilot Rubens Barrichello

"Wir können das viertbeste Team werden"

Barrichello und Hülkenberg Foto: Williams F1 143 Bilder

Williams ist im Aufwind. Die Startplätze acht und zehn bestätigen die Ergebnisse von Valencia und Silverstone. Rubens Barrichello glaubt sogar, dass das frühere Erfolgsteam bis zum Saisonende vierte Kraft im Feld werden kann.

25.07.2010 Michael Schmidt

Vor zwei Monaten war es noch eine Illusion: Zwei Williams ohne Mühe in den Top Ten der Startaufstellung. In Hockenheim starten Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg von den Plätzen acht und zehn. Zwischen ihnen ein Mercedes, vor ihnen ein Renault in Reichweite. "Platz sieben wäre möglich gewesen, hätte ich in Q3 die gleiche Superrunde hingekriegt wie in Q2. Leider haben zum Schluss meine Reifen begonnen zu körnen", erzählt Barrichello.

Williams hat Mercedes und Renault eingeholt

Selbst die McLaren sind nur noch eine halbe Sekunde weg. "Wir haben auf drei unterschiedlichen Strecken gezeigt, dass wir zu den Top Ten zählen", freut sich der Brasilianer. "Das ist der Beweis dafür, dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelt." Hülkenberg glaubt: "Wir haben Mercedes und Renault eingeholt. Es sieht so aus, als wäre Force India jetzt ein Stück hinter uns."

Bei Williams steht der Entwicklungsmotor nicht still. Für Hockenheim bekamen Hülkenberg und Barrichello einen neuen Unterboden. "In Budapest kommt eine weitere Modifikation am Unterboden dazu", verrät Technikchef Sam Michael. Laut Barrichello wird Williams seinen FW32 zumindest bis zum GP Singapur weiterentwickeln, bevor man sich auf das nächstjährige Auto konzentriert.

Aufwärtstrend soll bis Saisonende anhalten

Da sich das Technikreglement nicht grundlegend ändert, kann man den Entwicklungsbeginn für 2011 ohne Schaden hinauszögern. "Wir wollen erst alle Probleme des FW32 verstehen, bevor wir mit dem neuen Auto voll loslegen." Da sich der Großteil der Konkurrenz bereits auf das 2011er Auto konzentriert, erwartet der Brasilianer, dass Williams bis zum Saisonende noch besser dasteht als jetzt.

"Red Bull, Ferrari und McLaren sind zu weit weg. Aber wir können das viertbeste Team hinter den großen Drei werden, wenn wir in dem Stil weiterentwickeln wie jetzt." Barrichello lässt nicht locker: "In schnellen Kurven ist das Auto klar besser geworden, auch wenn wir uns da mit Red Bull immer noch nicht messen können. Wo wir noch zulegen müssen, sind die Traktion und die Bremsstabilität."

Williams als perfektes Team für Barrichello

Barrichello fühlt sich bei Williams zuhause. "So eine Konstellation habe ich mir immer gewünscht. Ich kann mit diesem Team wachsen. Hülkenberg macht mir Druck, weil der Junge unheimlich schnell ist. Und ich kann den Ingenieuren helfen, das Auto zu verbessern. Endlich habe ich Leute gefunden, die mir voll vertrauen. Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt wissen die Ingenieure, dass meine Aussagen Hand und Fuß haben."

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