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Beerdigung von Jules Bianchi

Formel 1-Fahrer nehmen Abschied

Jules Bianchi - Marussia - 2014 Foto: Wilhelm 51 Bilder

Jules Bianchi ist in seiner Heimatstadt Nizza beigesetzt worden. In einer emotionalen Zeremonie in der Kathedrale Sainte Réparate nahm die Formel 1-Welt Abschied. Auch viele Fahrer waren nach Südfrankreich gekommen, um ihrem Kollegen die letzte Ehre zu erweisen.

21.07.2015 Tobias Grüner

Nach seinem neunmonatigen Kampf im Krankenhaus hat Jules Bianchi die letzte Ruhe gefunden. Der am 5. Oktober 2014 im japanischen Suzuka schwer verunglückte Marussia-Pilot wurde am Dienstag (21.7.2015) in seiner Geburtsstadt Nizza beigesetzt. In einem Trauergottesdienst nahmen Familienmitglieder, Freunde und zahlreiche Formel 1-Kollegen Abschied.

Beifall für Jules Bianchi

Die bewegende Zeremonie wurde per Lautsprecher auch auf den Vorplatz der Kirche übertragen, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hatte. Als der Sarg um kurz nach 10 Uhr in das Gotteshaus getragen wurde, spendeten die vielen hundert Trauergäste spontan Beifall.

Mit emotionalen Worten nahmen die Angehörigen Abschied. Jules Bianchi war in eine Motorsport-Familie geboren worden. Vater Philippe erklärte, dass seinem Sohn die Rennfahrergene praktisch in die Wiege gelegt bekommen hat. Er habe immer alles gegeben, um der Beste zu sein. So werde man ihn stets in Erinnerung halten.

Zahlreiche Formel 1-Piloten unter den Trauergästen

Der Tod des Marussia-Piloten hat die Formel 1-Gemeinde tief getroffen. Zahlreiche Fahrerkollegen waren nach Südfrankreich gekommen, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Unter den Gästen waren auch die deutschen Piloten Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Nico Hülkenberg und Adrian Sutil.

Unter den Trauergästen befanden sich auch Jenson Button, Lewis Hamilton, Romain Grosjean, Felipe Massa, Marcus Ericsson, Daniil Kvyat, Max Chilton, Roberto Merhi und Daniel Ricciardo. Alexander Wurz war als Vorsitzender der Fahrer-Vereinigung (GPDA) ebenfalls vor Ort, genau wie Ex-Weltmeister Alain Prost, FIA-Präsident Jean Todt und dessen Sohn Nicolas Todt, der Bianchi gemanagt hatte.

Nach dem Trauergottesdienst wurde der Sarg mit dem Helm des Verstorbenen auf den Platz vor die Kathedrale getragen, wo die prominenten Gäste einen Kreis bildeten, sich umarmten und einen Moment innehielten. Viele hatten Tränen in den Augen. Die sonst so kühle und technische Formel 1-Welt zeigte sich an diesem traurigen Tag von einer ungewohnt gefühlvollen Seite.

Auch in den sozialen Netzwerken wurde getrauert. Viele Teams übermittelten ihr Mitgefühl per Twitter und Facebook. Unter dem Hashtag #ciaojules fanden auch zahlreiche Fans ergreifende Worte des Abschieds.

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