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Ferrari schon mit den Gedanken in Spa

Bei Ferrari rauchen auch im Urlaub die Köpfe

Fernando Alonso Stefano Domenicali Foto: xpb 23 Bilder

Zwar müssen die Formel 1-Teams zwei Wochen Zwangspause machen, doch trotzdem kann niemand so richtig abschalten. Bei Ferrari beschäftigen sich Teamchef Stefano Domenicali und Fernando Alonso schon mit dem nächsten GP in Spa.

12.08.2010 Bianca Leppert

"Wir machen Urlaub, aber das heißt nicht, dass unsere Köpfe aufhören zu arbeiten", meint Stefano Domenicali. "Vielleicht findet man auch frische Inspiration außerhalb des normalen Arbeitsumfelds."

Alonso denkt auch im Urlaub an den GP Belgien

So ganz abschalten kann auch Fernando Alonso nicht. Zu verbissen ist er im WM-Kampf. "Ich kann über diese zwei Wochen nicht komplett abschalten", meint der zweimalige Weltmeister. "Ich versuche etwas zu entspannen und ein bisschen Sport zu machen, aber letztlich werde ich einmal am Tag - vielleicht nur für zehn Minuten - an das nächste Rennen in Belgien denken müssen."

Dieser Ausblick sieht für Ferrari recht gut aus. Denn der Abtriebs-Vorteil von Red Bull auf Strecken wie dem Hungaroring kommt auf einer Hochgeschwindigkeits-Strecke wie Spa nicht so stark zum Tragen. Red Bull und Ferrari müssten in Belgien wieder auf Augenhöhe sein. "Das Auto hat sich verbessert und das stimmt mich optimistisch und hat dem ganzen Team Selbstvertrauen gegeben. In Spa werden wir ein paar neue Sachen haben und ich hoffe, sie werden uns helfen, weiter Fortschritte zu machen", sagt Alonso.

Ferrari hat noch nicht bestes Auto

Allerdings schläft auch die Konkurrenz nicht. Domenicali gibt offen zu: "Wir müssen noch viel tun, denn wir haben immer noch nicht das beste Auto. Aber das ist ein weiterer Anreiz." Zum Thema Stallregie und dem Red Bull-Flügel will sich Domenicali aber nicht mehr äußern. "Ich war sprachlos so viel Scheinheiligkeit in unserer Welt zu sehen", meinte er.

Am 8. September wird die FIA noch einmal tagen, um über die Strafe für die Ferrari-Stallregie in Hockenheim zu entscheiden. Was dabei herauskommt, ist offen. Alonso macht sich jedenfalls nicht verrückt. "Wir müssen die Entscheidung mit Zuversicht abwarten und auf ein positives Ergebnis hoffen", meint der Spanier. "Wir Fahrer und Ingenieure haben die Aufgabe, uns auf das Auto und unsere Arbeit zu konzentrieren, um die Resultate auf der Strecke herauszufahren."

Vorteil für Hamilton, Button und Alonso?

Wer auf der Piste sein härtester Konkurrent ist, vermag Alonso nicht zu sagen. Aber er ist sich sicher, dass sich der WM-Kampf weiter zuspitzen wird. "Vielleicht gehen Hamilton, Button und ich, die schon einen Titel gewonnen haben, den finalen Kampf ruhiger an, weil wir etwas Ähnliches schon erlebt haben. Wenn alles normal läuft, schätze ich unsere Chancen 50 Prozent ein."

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