Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Mercedes GP in Korea

Bei Mercedes GP ist Geduld gefragt

Michael Schumacher - Formel 1 - GP Japan - 08. Oktober 2011 Foto: xpb 27 Bilder

Im Motorsport geht es auf der Strecke nur um Schnelligkeit. Neben der Strecke ist bei Mercedes GP allerdings Geduld gefragt. Michael Schumacher versteht sein Auto nun zu 100 Prozent.

13.10.2011 Bianca Leppert

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen lautet ein bekannter Spruch. In der Formel 1 hört man ihn eigentlich recht selten. Er passt jedoch zur derzeitigen Situation bei Mercedes GP. Es scheint aufwärts zu gehen. "Der Trend geht in die richtige Richtung", meint Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Schumacher versteht Auto besser

Das gilt in der zweiten Saisonhälfte vor allem für Michael Schumacher. Seit dem Grand Prix von Belgien, bei dem Schumacher eine sensationelle Aufholjagd hinlegte, fand er sich bis auf den Ausfall in Singapur immer unter den Top 6 wieder. "Am Ende ist es eine Kombination aus mehreren Sachen", erklärt Schumacher den Aufwärtstrend. "Wir schaffen es öfter 100 Prozent aus dem Auto heraus zu holen. Das war nicht immer der Fall. Seit drei oder vier Rennen können wird das konstant machen."

Mittlerweile liegt Schumacher nur noch drei Punkte hinter seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Ob er vor ihm liegt oder nicht, spiele für ihn aber keine Rolle. Es gehe darum, das Team voranzubringen. Rosbergs zweite Saisonhälfte lief im Vergleich zur ersten nicht ganz nach Plan. Für Korea ist er allerdings zuversichtlich. "Ich habe hier letztes Jahr mein stärkstes Wochenende gehabt. Ich denke, ich kann einen der Fahrer der drei Top-Teams nerven", meint Rosberg. Er belegt Platz sieben in der Fahrerwertung, Schumacher Rang acht.

Ungeduld nicht angebracht

Das sind sicher nicht die Plätze, die sich das Team am Anfang des Jahres erhofft hat. Doch der Blick richtet sich nur noch nach vorne. "Wenn du ungeduldig wirst, bringt dich das nicht weiter", sagt Haug. "Geduldig zu sein, heißt aber nicht zu schlafen. Man muss einen Stein auf den anderen setzen."

Zwei dieser Steine sind Aldo Costa und Geoff Willis, die die Mannschaft in Brackley künftig als Technische Direktoren verstärken werden. Damit hat das Team fünf Technik-Spezialisten an Bord. "Nach eineinhalb Jahren war es offensichtlich, dass wir mehr herausholen mussten", meint Schumacher. "Neben dem Fakt, dass wir fantastische Ingenieure haben, brauchten wir noch mehr Kapazität. Mit Aldo Costa habe ich in Ferrari-Tagen zusammengearbeitet, der andere hat schon einmal in der Vergangenheit im Team gearbeitet. Es sind zwei Männer mit viel Erfahrung, die für die Zukunft helfen sollten."

Rückstand aufholen

Die Zukunft ist bei Mercedes GP gar nicht mehr so weit weg. Die Entwicklungen für das 2012er Auto laufen bereits. "Ich bin darin eingebunden", erzählt Schumacher. "Man kann sich schon über die generellen Themen informieren, die man erreichen möchte. Was daraus wird, ist aber noch zu früh, zu beurteilen."

Weil Mercedes erst einen gewissen Rückstand aufholen musste, blieb in dieser Saison nur noch wenig Zeit, das Auto weiterzuentwickeln. "Da bist du mit mehreren Baustellen beschäftigt", meint Schumi.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden