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Williams testet weiche Gummis

Probleme mit Supersoft-Reifen

Williams Test Barcelona 2013 Foto: xpb 27 Bilder

Die Sorgen um die Reifen werden immer größer. Pastor Maldonado probierte als erster Fahrer die weichste Gummimischung von Pirelli in Barcelona aus. Mit einem alarmierenden Ergebnis. Der Reifen erwies sich als unberechenbar und körnte stark. Außerdem war die Rundenzeit langsamer als mit der Mischung Soft.

21.02.2013 Michael Schmidt

Pastor Maldonado setzte die erste Bestzeit des dritten Testtages. Schon um 9.56 Uhr fuhr der Venezolaner 1:22.675 Minuten mit weichen Reifen. 17 Minuten später rückte Maldonado mit der Reifenmarke "Supersoft" aus. Der Williams-Pilot unternahm als erster Fahrer einen ernsthaften Versuch, mit der weichsten Mischung von Pirelli eine schnelle Runde zu drehen.

Das Ergebnis war enttäuschend: 1:23.148 Minuten. Noch nicht mal im ersten Sektor markierte Maldonado Bestzeit. 23.320 Sekunden stehen gegen Romain Grosjeans Bestwert von 22.745 Sekunden, erzielt mit dem Reifentyp "soft".

Supersoft-Reifen unberechenbar

Maldonados Begeisterung für den Supersoft-Reifen hielt sich in Grenzen. Das Gripverhalten war unberechenbar, weil der linke Vorderreifen schon im ersten Sektor zu körnen begann. Am Ende der Runde schälten sich auch auf den Hinterreifen die Gummischnipsel von der Lauffläche. Dabei war Maldonado in der Aufwärmrunde extrem vorsichtig unterwegs.

Barcelona ist zwar keine Strecke für die Supersoft-Mischung, und trotzdem ist die Erkenntnis ein bisschen beunruhigend. In drei Wochen kommt dieser Reifen zusammen mit den Medium-Sohlen in Melbourne zum Einsatz. Und das praktisch ohne Erfahrungswerte und der Angst, der Supersoft-Reifen könnte in Melbourne ähnlich einbrechen.

McLaren-Komkurrent Sergio Perez will den Teufel nicht an die Wand malen: "Es gab auch im letzten Winter große Sorgen um die Reifen, und in Melbourne bei wärmerem Wetter hat sich alles normalisiert."

Vollgepacktes Programm bei Williams

Auch im Dauerlauf bauten die Reifen stark ab. Maldonado brauchte vier Satz für eine Renndistanz. Am Mittag musste der Barcelona-Sieger des Vorjahres sein Cockpit für Valtteri Bottas räumen. Das wird auch am abschließenden Freitag der Fall sein. Williams hat sich für den Fahrertausch entschieden, weil am Freitag Boxenstopp-Training ansteht. Da müssen beide Fahrer ran.

Und deshalb mussten Maldonado und Bottas am Donnerstagnachmittag auch das exakt gleiche Programm abspulen. Zunächst schnelle Runden mit jeder Reifenmischung, dann eine Renndistanz. Die halbe Arbeit ist bereits geschafft. "Mit Pastor gab es nicht das geringste Problem", strahlte Teammanager Dickie Stanford. "Nicht schlecht für ein Auto, das erst den dritten Tag fährt."

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