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Formel 1: Bernie Eccelstone

"Vettel-Strafe war falsch"

Foto: dpa 36 Bilder

Beim zweiten Grand Prix der Saison ließ sich auch F1-Chef Bernie Ecclestone im Fahrerlager blicken. Der Brite nutzte die Stippvisite, um Kritik an den jüngsten Entwicklungen in der Königsklasse zu üben.

03.04.2009 Michael Schmidt

Für Bernie Ecclestone begann die Formel 1-Saison mit dem Freitagstraining in Malaysia. Der Formel 1-Chef hatte den GP Australien ausgelassen. Gleich nach seiner Ankunft im Fahrerlager von Sepang kritisierte Ecclestone die jüngsten Formel 1-Entwicklungen.

Wir wollen mehr Rad- an Rad-Kämpfe sehen

"Die Strafe für Vettel nach der Kollision mit Kubica war falsch. Der arme Kerl ist durch den Unfall genug bestraft. Er hat einen dritten Platz verloren. Wenn es zur Regel wird, dass man Fahrer für Kollisionen mit einer Strafversetzung in der Startaufstellung bestraft, dann gibt es bald gar keine Zweikämpfe mehr. Dann wird jeder zurückstecken. Dabei wollten wir doch mehr Rad- an Radkämpfe sehen."

Diffusoren-Debatte schädlich

Auch das Protestgeschrei gegen die Diffusoren von Brawn GP, Williams und Toyota hält der große alte Mann der Formel 1 für schädlich. "Früher haben wir es entweder akzeptiert,  dass ein anderer eine bessere Idee hatte, oder wir haben uns untereinander auf eine gemeinsame Linie verständigt."

Der frühere Brabham-Chef zitiert dabei das Beispiel des Staubsauger-Autos. Brabham hatte damals ein Schlupfloch im Reglement ausgenutzt und mittels eines Ventilators Luft unter dem Auto abgesaugt, um so Abtrieb zu erzeugen. Der Staubsauger-Brabham gewann mit Niki Lauda im Cockpit gleich beim Debüt, und die Konkurrenz heulte auf. Daraufhin handelten Ecclestone und die anderen Teamchefs einen Kuhhandel aus. Lauda durfte den Sieg behalten, aber die Staubsauger-Idee wurde ab dem nächsten Rennen verbannt.

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