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Bernie Ecclestone abgesetzt

Ross Brawn neuer F1-Sportchef

Bernie Ecclestone - GP Mexiko 2016 Foto: sutton-images.com 52 Bilder

Bernie Ecclestone ist nicht mehr Chef der Formel 1. Der F1-Pate bestätigte gegenüber auto motor und sport, dass er am Montag abgesetzt wurde. Mittlerweile haben die neuen Besitzer von Liberty Media auch die neue Führungsriege vorgestellt.

24.01.2017 5 Kommentare

Am 17. Januar beschloss der Vorstand von Liberty Media den Kauf der zweiten Tranche und damit der Stimmrechte der Formel 1-Holding. Einen Tag später segnete der Weltverband FIA die Übernahme der Königsklasse durch den amerikanischen Medienkonzern ab. Am Montag (23.1.2017) platzte schließlich die Bombe. Bernie Ecclestone wurde 62 Tage vor Beginn der neuen Saison als Geschäftsführer der Formel 1 abgesetzt.

Bernie Ecclestone nach 40 Jahren entmachtet

Der Schritt kam nicht überraschend. In den letzten Tagen hatten sich bereits Meldungen verdichtet, dass Liberty mit seinem Kauf auch personelle Konsequenzen zieht. Am 23. Januar erhielt Bernie Ecclestone die Kündigung in seiner Funktion als Geschäftsführer der Formel 1. Der Mann, der die Formel 1 in den letzten 40 Jahren zu dem gemacht hat was sie heute ist, tritt heimlich, still und leise ab.

auto motor und sport hat Bernie Ecclestone in seinem Büro am Londoner Princes Gate erreicht. Der Pate der Formel 1 bestätigte: „Ich wurde heute gebeten zurückzutreten. Bin einfach weg. Das ist offiziell. Ich führe die Firma nicht mehr. Meine Position wurde von Chase Carey übernommen.“

Sean Bratches, Chase Carey und Ross Brawn - F1 Bosse - 2017Foto: Liberty Media
Sean Bratches, Chase Carey und Ross Brawn - das neue Führungstrio der Formel 1.

Ross Brawn Teil des neuen F1-Führungsteams

Wenige Stunden danach bestätigte Liberty dann offiziell den Personalwechsel an der Spitze. Carey nimmt ab sofort eine Doppelfunktion ein. Der 62-jährige Amerikaner ist Präsident und Geschäftsführer der neuen Formel 1-Gesellschaft zugleich.

Ihm zur Seite gestellt wurde Ross Brawn. Der ehemalige Ferrari-Teamchef soll sich künftig um sportliche und technische Angelegenheiten kümmern. Dazu kommt noch Sean Bratches, ein ehemaliger Manager des US-Sport-Senders ESPN, der die kommerzielle Seite der Formel 1 übernehmen wird.

„Es ist fantastisch wieder in die Formel 1 zurückzukehren“, kommentierte Brawn den Schritt. „Es hat mir schon viel Spaß gemacht, Liberty Media in den letzten Monaten zu beraten. Ich freue mich, mit Chase, Sean und den anderen Formel 1-Teams zu arbeiten und meinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Formel 1 zu leisten. Wir haben die einmalige Gelegenheit, mit den Teams und Rennveranstaltern gemeinsame Lösungen zu finden, um die Formel 1 besser zu machen – vor allem für die Fans.“

Carey zeigte sich ein wenig stolz, dass er das ehemalige Ferrari-Superhirn verpflichten konnte: „Ich bin hocherfreut, Ross in der Formel 1 zurück begrüßen zu können. In seinen 40 Jahren in diesem Sport hat er bei jedem seiner Teams seine magische Handschrift hinterlassen. Er hat ein unvergleichbar großes technisches Wissen, Erfahrung und Beziehungen. Ich habe schon sehr von seinen Ratschlägen und seinen Fachkenntnissen profitiert.“

Ecclestone nur noch in beratender Rolle

Ecclestone soll wegen seiner Verdienste und seiner Erfahrung an Bord gehalten werden. Liberty bot ihm den Posten des „Chairman-Emeritus“ – eine Art Ehren-Vorsitz an. Ohne genaue Job-Beschreibung: „Meine neue Position ist jetzt so ein amerikanischer Ausdruck. Eine Art Ehren-Präsident. Ich führe diesen Titel ohne zu wissen, was er bedeutet.“

Von Chase Carey gab es zum Abschied immerhin noch ein paar nette Worte: „Ich möchte Bernie für seine Führungsrolle über die Jahrzehnte danken und seine Leistung anerkennen. Der Sport hat sich dank ihm, und dem von ihm geführten Team, zu dem entwickelt, wo er heute steht. Er wird immer ein Teil der Formel 1-Familie sein. Bernies neue Rolle als Chairman Emeritus soll seinen riesigen Beitrag widerspiegeln. Ich bedanke mich jetzt schon für seine Fachkenntnisse und seine Ratschläge beim Aufbau der Formel 1, um den langfristigen Erfolg der Serie zu sichern und allen Beteiligten Freude zu bringen.“

Ecclestone selbst will weiter in der alten F1-Zentrale am Princes Gate in London residieren. Ohne großen Wehmut in der Stimme meinte der ehemalige F1-Zampano zu auto motor und sport: „Meine Tage im Büro werden jetzt etwas ruhiger. Vielleicht komme ich auch mal zu einem Grand Prix. Ich habe immer noch viele Freunde in der Formel 1. Und ich habe noch genug Geld, um mir den Besuch bei einem Rennen leisten zu können.“ Ob Ecclestone seine Rolle im FIA-Weltrat behält, steht noch nicht fest. „Ich zweifle daran. Da muss ich erst mit Jean Todt darüber sprechen.“

In der Galerie zeigen wir noch einmal, wie Bernie Ecclestone die Formel 1 zu einem weltweiten Mega-Sport gemacht hat.

Neuester Kommentar

Ich denke nicht, das es an den Amis lag.

Beide, Bernie und Ron, haben einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Bernie hat doch nur noch den Rahm abgeschöpft.
Die Betreiber von Rennstrecken ausbluten lassen. Ohne Staatliche Förderung ging die Rechnung ja nie auf.
Darum hat er sich ja immer Diktatoren zum Freund gemacht, die zwar das Geld hatten, aber mal ehrlich, das auch nur machten, um Publicity zu ernten. Und seine Kommentare waren auch nicht mehr so Top.
Will man das?

Ich bin ein wirklicher Fan der Marke McLaren. Und Ron Dennis hat unglaublich viel für diese Marke getan.
Aber er hat auch zum Schluß kein gutes Händchen gehabt.
Beide etwas, nee bei Bernie komplett zu selbstherrlich.

Darum, bei Ron Dennis etwas Schade, Bei Bernie... Gott sei dank isser weg.

Skorpi1211 25. Januar 2017, 10:12 Uhr
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