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Bernie Ecclestone

Austin wackelt - Bahrain bleibt

David Coulthard - Showrun Austin 2011 Foto: Red Bull 21 Bilder

Bernie Ecclestone hat zugegeben, dass es mit dem geplanten US-Grand Prix in Austin Probleme gibt. Bahrain soll dagegen trotz anhaltender Unruhe im Golf-Staat stattfinden. Dass Istanbul als Ersatz für eines der beiden Rennen einspringt, glaubt der Formel 1-Boss dagegen nicht.

13.11.2011 Tobias Grüner

Der Formel 1-Kalender für 2012 wurde bereits Ende August offiziell abgesegnet. In Stein gemeißelt sind die 20 Rennen allerdings noch nicht. Es gibt noch einige Fragezeichen und Wackelkandidaten. Am Rande des Grand Prix von Abu Dhabi hat sich Formel 1-Boss Bernie Ecclestone nun zu möglichen Ausfällen geäußert.

Besondere Kopfschmerzen bereitet dem F1-Zampano aktuell das Rennen in Austin. Lange haben die Formel 1-Teams für eine Rückkehr in die USA gekämpft. Die Freude war entsprechend groß, als der Deal mit der Texas-Metropole unter Dach und Fach gebracht wurde.

Austin muss Probleme lösen

Doch nun ist das Rennen wieder in Gefahr, wie Ecclestone erstmals auch offiziell bestätigte. "Das wird noch ein anstrengender Kampf", erklärte der 81-Jährige zu den Vorbereitungen für das am 18. November 2012 geplante Rennen. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen. Sie wollen den Grand Prix unbedingt. Sie werden es hinbekommen."

Die Teams hatte Ecclestone schon am Rande des GP Indiens darauf vorbereitet, dass es in Austin Schwierigkeiten gibt. Woran es genau liegt, wollte der Engländer aber nicht verraten. "Es gib zwei Parteien. Eine hat die Strecke und baut sie gerade, die andere hat den Vertrag. Leider haben beide vergessen, miteinander zu reden."

Die Veranstalter in Austin wollen von Problemen jedoch nichts wissen. "Unsere Finanzierung steht und der Bau der Strecke ist im Plan. Wir können die Aussagen von Herrn Ecclestone deshalb nicht nachvollziehen", erklärte  Cheforganisator Steve Sexton in der örtlichen Zeitung "Austin Statesman".

Bahrain soll wieder stattfinden

Neben Austin wackelt auch das Rennen in Bahrain. Immer wieder flackerten zuletzt die Unruhen in dem kleinen Golf-Staat auf. Zwar sind die Proteste längst nicht mehr so gewalttätig wie zu Beginn des Jahres, doch warum sollte die Formel 1 ein Risiko eingehen? Ecclestone will von einer möglichen Absage jedoch nichts hören. "Sonst hätten wir das Rennen ja nicht auf den Kalender gesetzt."

Falls einer der Wackelkandidaten umfällt, hatte ursprünglich eigentlich Istanbul einspringen sollen. Doch Ecclestone machte den Türken wenig Hoffnung, dass das Rennen am Bosporus doch noch einen Weg zurück in den Kalender findet. "Das bezweifel ich, aber man weiß ja nie. Ich würde es nur ungern verlieren, deshalb versuchen wir mit der Regierung eine Lösung zu finden."

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